Flüssigkeitsscanner erhöhen Sicherheit der Fluggäste

1. Februar 2014 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Die Fluggastkontrollstellen auf allen bayerischen Flughäfen sind von den Luftämtern Süd- und Nordbayern flächendeckend mit speziellen Geräten zum Erkennen gefährlicher Flüssigkeiten ausgerüstet worden. Seit gestern sind die Geräte im Einsatz und nach ersten Rückmeldungen der Fluggastkontrollstellen gut in den Ablauf der Passagierabfertigung integriert. Das hat Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann mitgeteilt.

So verfügt allein der Flughafen München jetzt über 83 sogenannte Flüssigkeitsdetektionsscanner im Wert von rund 4,4 Millionen Euro. Herrmann: „Alle mitgeführten Flüssigkeiten müssen nach wie vor vom Passagier an der Kontrollstelle vorgezeigt werden und unterliegen einer Kontrolle. Die jetzt eingerichteten Flüssigkeitsdetektionsscanner ergänzen diese Kontrollen mit einer genaueren Untersuchung der Flüssigkeit.“ Am Flughafen Nürnberg stehen zwölf und am Flughafen Memmingen zwei Flüssigkeitsdetektionsscanner zur Verfügung.

Herrmann wies darauf hin, dass die Europäische Kommission auf die vollständige Aufhebung der Beschränkungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten hinarbeitet. Da dieses Ziel aber trotz aller technischen Neuerungen noch in weiter Ferne sei, wolle man allzu große Verzögerungen bei der Abfertigung der Passagiere vermeiden.

Neu seit dem 31. Januar ist auch, dass jetzt auch in außereuropäischen Duty Free-Shops und auf außereuropäischen Flügen gekaufte Flüssigkeiten mitgenommen werden dürfen, soweit sie mit dem Kaufbeleg in einem speziell versiegelten Sicherheitsbeutel verpackt sind.