DPolG für Einführung in Bayerns Polizeifahrzeugen

31. Januar 2014 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) befürwortet die Einführung des Sirenentons „Yelp“ und eines „Flashers“ (rotes Blitzlicht) in Bayerns Polizeifahrzeugen. Landesvorsitzender Hermann Benker sieht in dieser Kombination einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Eigensicherung der Polizeibeamtinnen und –beamten beim Stoppen von Fahrzeugen im fließenden Verkehr. Diese neuen Signale sind zusammen mit dem Schriftzug „Stopp Polizei“ zur deutlicheren Wahrnehmung der Anhalte- und Kontrollaufforderung bestens geeignet, um Autofahrer schnell und unmissverständlich darauf hinzuweisen, dass sie rechts ranfahren müssen.

Autofahrer müssen bei Blaulicht mit Martinshorn für eine freie Fahrt der Einsatzfahrzeuge sorgen. Zur Anhaltung von Fahrzeugen ist dieses Signal daher nicht besonders geeignet.

Benker hält die Einführung für notwendig, weil die polizeiliche Praxis immer wieder zeigt, dass die Signalleuchte „Stopp Polizei“ auf dem Streifenwagen, mit dem vorausfahrende Fahrzeuge von hinten zum Anhalten aufgefordert werden, oftmals nicht ausreicht, um das erwünschte Verhalten herbeizuführen. „Fahrzeugführer nehmen das Signal häufig nicht wahr oder interpretieren es falsch. Ist die Streifenbesatzung deshalb zum Überholen gezwungen, können riskante Verkehrssituationen entstehen.“

„Außerdem ist es für die Kolleginnen und Kollegen im Einsatz wesentlich sicherer, sich von hinten einem Auto zu nähern, weil sie dann nicht von den Scheinwerfern des zu kontrollierenden Fahrzeugs geblendet werden und somit eine bessere Sicht in den Wagen haben“, sagt Benker.