BDK kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung die geplante Förderung für das European Cybercrime Center nicht bereitzustellen

31. Januar 2014 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Die Bundesregierung hat bekanntgegeben die Forschungsförderung des European Cybercrime Center (EC3) in Höhe von fünf Millionen nicht bereitzustellen. Auch die zwischenzeitlich im Gespräch gewesenen zwei Millionen wird es nicht geben.

Im Vorfeld der 50. Münchener Sicherheitskonferenz veranstaltete der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. eine Podiumsdiskussion zum Thema „NSA-Affäre – Konsequenzen für Politik und Wirtschaft“. Präsident Arne Schönbohm kommentiert am Rande der Veranstaltung die Entscheidung der Bundesregierung: „Die Streichung der Förderung ist bedauerlich. Der Kampf für Cyber-Sicherheit wird nicht mit Worten allein, sondern nur durch Taten gewonnen werden.“

André Schulz, Bundesvorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter, fügt hinzu: „Die politische Entscheidung ist im Lichte der NSA-Affäre nicht nachvollziehbar.“