Fünf zusätzliche Stellen gegen Wirtschaftskriminalität

30. Januar 2014 | Themenbereich: Justiz, Thüringen | Drucken

Bei einem Arbeitsbesuch bei der Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat sich Justizminister Holger Poppenhäger am Montag, dem 27. Januar besonders über die Arbeit der Schwerpunktabteilung für Wirtschaftskriminalität informiert.

Im laufenden Haushaltsjahr können dort zwei weitere Wirtschaftssachbearbeiter mit besonderen IT-Kenntnissen eingestellt werden, so dass sich die Zahl der zusätzlichen Stellen der Abteilung für Wirtschaftskriminalität auf insgesamt fünf erhöht. „Ich hoffe, dass sich dadurch nicht nur die Qualität der Fallbearbeitung weiter erhöht, sondern auch die durchschnittliche Verfahrensdauer verkürzt werden kann“, sagte der Justizminister nach dem Besuch.

Im Jahr 2012 gab es 136 Neueingänge an Wirtschaftsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Mühlhausen, 2013 blieb die Zahl nach vorläufigen Berechnungen annähernd gleich.

Poppenhäger verwies darauf, dass mit der Einrichtung einer dritten Großen Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Mühlhausen ab Jahresbeginn 2014 eine weitere Voraussetzung für eine zügige Bearbeitung von Wirtschaftsstrafsachen geschaffen werden konnte. Das Gericht ist wie die Staatsanwaltschaft Schwerpunkt für Wirtschaftsstrafverfahren aus ganz Thüringen.

Außerdem informierte sich der Justizminister bei seinem Besuch im Unstrut-Hainich-Kreis über die Auswirkungen des kommunalen Finanzausgleichs und des Hilfspaketes der Landes für die Kommunen. Dazu führte er Gespräche mit den Bürgermeistern der Gemeinden Anrode, Rodeberg und Südeichsfeld.