DPolG Berlin: Klares Signal gegen Radler-Rambos

29. Januar 2014 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Ein rabiater Radfahrer wurde jetzt am Amtsgericht Tiergarten zu 45 Tagessätzen á 25 Euro plus 400 Euro Schmerzensgeld plus Verfahrenskosten verurteilt. „Wir begrüßen dieses Urteil sehr, es ist ordnungspolitisch wichtig“, sagt Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Berlin.

Erst fuhr der Fahrrad-Kurier in Pankow bei Rot über die Straße. Als ein Polizist ihn deshalb stoppen wollte, zeigte er seinen Mittelfinger und fuhr weiter. Auf seiner Flucht bog er um die Ecke, fuhr an einer weiteren Kontrollstelle mutwillig eine Polizistin um. Bodo Pfalzgraf: „Der Kurier musste sich wegen Beleidigung, Widerstand und einer Rotlichtfahrt vor Gericht verantworten.“

Immer wieder kommt es zu Widerstandshandlungen von Radler-Rambos gegenüber Polizeibeamten und Mitarbeitern der Ordnungsämter. Viele Fahrradkuriere nutzen die verbotenen Fixies, weil sie leichter und schneller sind. Aber: Sie haben keine Bremsen. Der DPolG-Landeschef: „Auf Grund ihres Zeitdrucks fahren die Kuriere mit extrem hoher Geschwindigkeit auf dem Gehweg im Slalom um die Fußgänger. Sie springen plötzlich auf die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Das ist gefährlich und führt oft zu Unfällen.“

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