Behördenleitertreffen im BBK

29. Januar 2014 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Vertreter anderer Behörden und Dienststelen des Bundes mit Sicherheitsaufgaben in Nordrhein-Westfalen (GIS) besuchten das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuellen Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes in Deutschland im Allgemeinen sowie in NRW im Besonderen.

Zu den Gästen zählten unter anderem Wolfgang Wurm, Präsident der Bundespolizeidirektion Sankt-Augustin, Brigadegeneral Peter Gorgels, Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, Thomas Helbig, Leiter der Fliegergruppe der Bundespolizei, Hans-Joachim Brandl, Leiter des Zollfahndungsamtes Essen, Catrin Rieband, Ständige Vertreterin des Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Zudem waren Vertreter des Bundeskriminalamtes, der Bundesfinanzdirektion West, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und der Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe des Deutschen Roten Kreuzes zu Gast im BBK. Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informierte die Besucher über die Geschichte und die vielfältigen Aufgaben des Bundesamtes.

Im Anschluss besichtigten die Teilnehmer des Behördenleitertreffens das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) im BBK. Im 24-Stunden-Betrieb an sieben Tagen in der Woche erfassen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GMLZ die überörtliche Lage im Bevölkerungsschutz, wodurch sie den Entscheidungsträgern wichtige Informationen zur Verfügung stellen können. Außerdem dient das GMLZ als Schnittstelle zu den Lagezentren anderer Länder oder koordiniert Hilfeersuchen aus dem In-und Ausland.

Anhand der Hochwasserlagen im Sommer 2013 an Elbe und Donau wurden den Gästen die umfangreichen Aufgaben und die technische Ausstattung des GMLZ erläutert. Darüber hinaus erhielten die Besucher einen Einblick in den Bereich Warnung der Bevölkerung über drohende Gefahren und akute Schadensereignisse. Den Gästen wurde neben der Struktur und der Arbeitsweise vor allem die verschiedenen Systeme zur Warnung, wie beispielsweise das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS), vorgestellt. Mit dem Modularen Warnsystem soll in Zukunft die Bevölkerung bei bundesweiten, aber auch bei regional oder lokal begrenzten Katastrophen gewarnt und informiert werden.