Gehaltskluft schließen!

28. Januar 2014 | Themenbereich: Berlin, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Presseberichterstattung zur Klausurtagung der Berliner SPD-Fraktion in Braunschweig ist zu entnehmen, dass nunmehr auch die SPD-Fraktion gewillt ist, die Gehälter der Beamtinnen und Beamten langfristig, in mehrerer Schritten („jeweils ein halbes Prozent mehr als die Tarifsteigerungen im Länderdurchschnitt“ [Quelle: RBB]) an die anderen Bundeländer anzupassen. Die CDU-Fraktion ließ dazu verlautbaren, dass sie bereits im vergangenen Jahr entsprechende Beschlüsse gefasst habe und diese bereits zu Beginn der Legislaturperiode hätten umgesetzt werden können.

Dazu der Berliner BDK-Vorsitzende Michael Böhl: „Nachdem sich nunmehr offenbar alle einig sind, dass die Gehaltskluft zwischen den Berliner Landesbeamten und dem Rest der Republik nicht länger hinnehmbar ist, muss eine unverzüglich gesetzliche Umsetzung der Beschlüsse erfolgen.“ „Es ist bedauerlich, dass dies nicht bereits bei den letzten Haushaltsbeschlüssen erfolgt ist.“

Klar ist aber auch, dass mit den nun beabsichtigten Gehaltserhöhungen die Berliner Beamtinnen und Beamten immer noch über viele Jahre weniger verdienen werden als die Kolleginnen und Kollegen in anderen Bundesländern bzw. im Bund. Die Belastungen gerade der Berliner Polizei- und Kriminalbeamten sind dabei wohl unbestritten eher höher als in anderen Bereichen Deutschlands. Umso beschämender ist es, dass ihnen bislang die Anerkennung verweigert wurde und wird, wenigstens das gleiche Gehalt zu erhalten. Die Attraktivität des Arbeitgebers Polizei Berlin leidet auch darunter bereits spürbar.

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