Justizministerin würdigt vorbildlichen Einsatz und Nervenstärke

27. Januar 2014 | Themenbereich: Hessen, Justiz | Drucken

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann würdigte den hervorragenden Einsatz von zwei Beamten des Justizvollzuges, die heute früh in der Nähe des Frankfurter Gerichtsbezirks den mutmaßlichen Todesschützen gestellt haben, der zuvor am Eingang zum Gericht zwei Personen getötet hatte.

Die beiden Vollzugsbeamten hatten Untersuchungshäftlinge zum Gericht gebracht und waren durch die Schüsse aufmerksam geworden. Sie sahen den Täter, als er flüchtete. Sie setzen ihm nach, verfolgten ihn über 400 Meter und konnten ihn stellen. Da er ein Messer und eine Schusswaffe in Händen hielt, zog einer der Justizbeamten seine Dienstwaffe, richtete sie auf den Täter und rief: „Halt, oder ich schieße!“ In diesem Moment waren mehrere Polizeistreifen zur Stelle, die den mutmaßlichen Täter überwältigten.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann nannte den Einsatz der beiden Justizbeamten „vorbildlich: Sie sind ein hohes Risiko eingegangen. Sie haben den mutmaßlichen Täter gestellt. Sie haben Nervenstärke bewiesen. Ich danke Ihnen ausdrücklich.“