BBK schließt Kooperation mit HAW Hamburg

27. Januar 2014 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Heute wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) besiegelt. In Hamburg unterzeichneten Christoph Unger, Präsident des BBK und HAW-Präsident Prof. Dr. Michael Stawicki einen Kooperationsvertrag. Gestaltet wird die Zusammenarbeit konkret zwischen der BBK-eigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) und der Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg.

„Planen und Entscheiden“, „Forschen und Entwickeln“ sowie „Konstruieren und Testen“ sind Kompetenzen, die die Fakultät Life Sciences am HAW Campus Bergedorf den Studierenden in den Studiengängen Hazard Control (HC) und Rescue Engineering (RE) vermittelt. Mit mehr als 400 Studierenden werden in diesem Fachbereich die zukünftigen Führungskräfte im Rettungswesen, im Bevölkerungsschutz sowie in der Gefahrenabwehr ausgebildet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird fortan den Lehrenden und Studierenden dieses Fachbereichs zur Seite stehen.

Die AKNZ ist die zentrale Aus- und Fortbildungsstätte des BBK und als Fusionspunkt interdisziplinärer Kompetenz ein Ort des Wissensaustausches. Entscheidungsträger und Führungskräfte des Bevölkerungsschutzes, der Politik, der Polizei, Streitkräfte und Nachrichtendienste kommen an die AKNZ, um sich zu vernetzen. Nun wird die AKNZ ab 2015 die neuen Studienmodule „Großschadensmanagement“ und „CBRN“ (chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrstoffe) anbieten. Die Module werden aufgrund der in Deutschland einzigartigen Gebäude und Anlagen an der AKNZ in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) durchgeführt. Die Praktika und ein Angebot für den Bereich der Wahlpflichtfächer werden gemeinsam von Dozenten der AKNZ und Mitarbeitern der HAW Hamburg entwickelt. Aufgrund der Praxisnähe der Kooperationspartner verzeichnet die HAW Hamburg dadurch einen Zugewinn in der Lehre und wird ihrem Anspruch angewandter Wissenschaft gerecht.

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