Umsetzung AZVO Pol neu – Schichtdienstmodelle

14. Januar 2014 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Mindestens 47+X Arbeitsgruppen im ganzen Land beschäftigen sich mit der Umsetzung einer neuen AZVO im Einklang mit dem geltenden Arbeitsschutz und einer 41-Stunden-Woche.

Gesucht wird DAS GESUNDE SCHICHTDIENSTMODELL!

Dieses nahezu unmögliche Unterfangen erfolgt in unzähligen Probeläufen, die u. U. gegen geltendes Recht oder einschlägige Bestimmungen und/oder Erkenntnisse/Vorgaben des Arbeitsschutzes verstoßen. Die Umsetzung ist außerdem oft nur unter massivem Stundenabbau der Betroffenen möglich. Eine neue AZVO ist mit einer 41 Stunden-Woche kaum zu machen.

Einige Behörden verzichten vorbildlich in dieser Kenntnis auf einen Probebetrieb!

Wir haben die Erwartung, dass das MIK zeitnah erklärt, wie was mit welchem Personal umgesetzt werden soll und dass Probeläufe, die nicht im Einklang mit geltendem Recht und Arbeitsschutz stehen, unverzüglich gestoppt werden!

Warum nicht nur beispielsweise 4 Versuchsbehörden im Land, in denen dann der 1/3, der 1/4, der 1/5 Dienst und der Pool in einen Probebetrieb unter festgesetzten Maßstäben, Achtung des geltenden Rechts und des Arbeitsschutzes getestet wird?

Die Zeit drängt! Unsere bekannte Forderung: Weg mit der 41 Stunden-Woche! Anpassen der Arbeitszeit für Beamtinnen und Beamte an den TvL – wir bleiben da hartnäckig!

Das Ministerium ist in der Pflicht dafür zusorgen, dass Probebetriebe in den einzelnen Behörden im geltenden Rechtsrahmen durchgeführt werden.

Das Personal, das in den örtlichen Arbeitsgruppen Verwendung findet, fehlt uns an anderer Stelle! Wir beschäftigen uns 47x mit uns selbst und verschenken wertvolle Zeit!