Justiz-Staatssekretärin dankt Schöffinnen und Schöffen für ihr Wirken in der Justiz

13. Januar 2014 | Themenbereich: Justiz, Saarland | Drucken

Bei der Auftaktveranstaltung zur Fortbildung von Schöffinnen und Schöffen im Jahr 2014 hat Justiz-Staatssekretärin Dr. Anke Morsch die Arbeit von ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern in der Justiz gewürdigt: „Sie bringen Ihre individuellen Erfahrungen und Fähigkeiten in die Verhandlung und die Entscheidungsfindung ein und bereichern damit die Qualität unserer Rechtsprechung. Zugleich tragen Sie zur Akzeptanz unseres Rechtsstaats in der Bevölkerung bei. Für Ihr großes Engagement danke ich Ihnen im Namen der saarländischen Justiz.“

Zugleich erinnerte Morsch daran, dass Schöffen als Laienrichter von Gesetzes wegen während einer Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang ausübten. „Mit anderen Worten: Sie befinden sich auf Augenhöhe mit den Berufsrichtern. Um diese Augenhöhe herzustellen, braucht es fundierter Fortbildungsveranstaltungen, die Ihnen das notwendige Wissen über den Aufbau der Justiz, die wesentlichen Verfahrensgrundsätze und den Ablauf des gerichtlichen Verfahrens vermitteln“, so die Staatssekretärin. Genau dies leisteten die zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen, die vom Ministerium gemeinsam mit dem Verband der Volkshochschulen im Saarland durchgeführt würden und sich in erster Linie an erstmals gewählte Schöffinnen und Schöffen richteten.

Hintergrund:

Zum 1. Januar 2014 hat die neue fünfjährige Wahlperiode für Schöffinnen und Schöffen begonnen. Im Saarland sind von den zuständigen Ausschüssen insgesamt 638 Hauptschöffen und 348 Hilfsschöffen gewählt worden.