Mordversuch an einem Limburger Polizeibeamten

10. Januar 2014 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Urteil des Gerichts (achteinhalb Jahre Haft) für brutalen Angriff ausdrücklich begrüßt!

Der Landesvorsitzende der DPolG Hessen, Heini Schmitt, am 10.1.2014 in Darmstadt: „Wir begrüßen das Urteil des Gerichts, nehmen es mit großer Genugtuung zur Kenntnis!

Es ist vor allem für den Kollegen, der sich so vorbildlich und mutig verhalten hat, und der noch heute sehr unter den Folgen des Geschehens leidet, eine ganz wichtige, unbedingt notwendige Botschaft des Gerichts! Der Kollege wollte selbstlos und mutig die Schläge und Tritte des Täters gegen dessen Kinder beenden. Diese Zivilcourage musste er beinahe mit seinem Leben bezahlen. Der Täter, der nach unserem Kenntnisstand schon zuvor auch wg. Gewaltdelikten wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, ging mit äußerster Brutalität gegen Polizeioberkommissar Wild vor. Für uns unstreitig wollte der Täter den Tod des Kollegen, um zu verhindern, dass er für sein Verhalten zur Verantwortung gezogen wird!

Das ist versuchter Mord und nichts anderes!

Dass die Staatsanwaltschaft dies als einen Mordversuch wertete und zehn Jahre Freiheitsstrafe forderte und dass das Gericht nun eine achteinhalbjährige Haftstraße verhängte, war die unbedingt zu verlangende Konsequenz.

Eine scheinheilige Entschuldigung des Täters und ein Teilgeständnis, nachdem die Beweislage längst klar ist, durften keinesfalls zur Strafmilderung führen!

Es bleibt zu hoffen, dass der Täter die Strafe bis zum letzten Tag ununterbrochen abbüßen muss, denn dann wäre die Gesellschaft wenigstens in dieser Zeit vor ihm sicher!“