„Aufklärung des Anschlags gute Nachricht für ganz Brandenburg“

9. Januar 2014 | Themenbereich: Brandenburg, Innere Sicherheit | Drucken

Anschlag auf geplantes Asylbewerberheim aufgeklärt

Der Brandanschlag vom 18. September 2013 auf ein geplantes Asylbewerberheim in Premnitz (Landkreis Havelland) ist aufgeklärt. Beschuldigt wird ein 20-jähriger Mann aus Premnitz, der sich jetzt gegenüber der Polizei geständig einließ. Er gab an, den Brand an der ehemaligen Förderschule gemeinsam mit einem weiteren 17-jährigen Tatverdächtigen ebenfalls aus Premnitz gelegt zu haben. Dieser bestreitet bislang eine Beteiligung. Die Tat ist offensichtlich fremdenfeindlich motiviert. Der Aufklärung des Anschlags gingen umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei und des Staatsschutzes der Polizeidirektion West voraus. Diese führten jetzt zum Erfolg.

Dazu erklärt Innenminister Ralf Holzschuher: „Die Aufklärung des Brandanschlages ist eine gute Nachricht für ganz Brandenburg. Ausländerfeindlich motivierte Straftaten dürfen nicht ungesühnt bleiben. Wir können und werden in unserem Land keine Hetze und Gewalt gegen Ausländer dulden. Für Angriffe auf Asylbewerberheime kann es keinerlei Rechtfertigung geben. Hier gilt grundsätzlich null Toleranz. Mit Professionalität und Beharrlichkeit ist die Polizei zum Erfolg gekommen. Ich danke den beteiligten Beamten und Ermittlern sehr für ihre gute Arbeit. Ich habe den Vorfall in Premnitz von Anfang an sehr ernst genommen. Umso mehr freue ich mich über die Aufklärung dieser ausländerfeindlichen Straftat.“

Holzschuher hatte sich bereits unmittelbar nach dem Brandanschlag am 19. September vor Ort über die Tat und die laufenden Ermittlungen informiert.

 

 

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