Wechsel in der Leitung der JVA Neumünster

18. Dezember 2013 | Themenbereich: Schleswig-Holstein, Strafvollzug | Drucken

Die Justizvollzugsanstalt Neumünster bekommt eine neue Leitung. Im Rahmen einer Feierstunde wurde heute (18. Dezember) der bisherige Leiter Jörg Alisch in den Ruhestand verabschiedet. Zugleich wurde Yvonne Radetzki als neue Leiterin der JVA in ihr Amt eingeführt. In ihrem Grußwort bedankte sich Justizministerin Anke Spoorendonk zunächst bei Jörg Alisch: „“Mit Ihnen geht heute einer der profiliertesten deutschen Vollzugsexperten in den Ruhestand, Sie haben wie kaum ein anderer die Vollzugsentwicklung in Schleswig-Holstein und im gesamten Bundesgebiet beeinflusst. Seit Beginn Ihrer Arbeit im Justizvollzug haben Sie sich intensiv um die Organisationsentwicklung im Vollzug bemüht und zum Beispiel Sozialpädagogen und Psychologen fest eingebunden. Sie haben sich auch sehr intensiv mit dem Thema Sicherheit in all seinen Facetten beschäftigt. Unter anderem prägten Sie den Begriff der „sozialen Sicherheit“, also den Einfluss, den die Atmosphäre in einer Anstalt sowie die Beziehungen zwischen Gefangenen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die Sicherheit in einer „JVA“ haben. Die notwendigen Baumaßnahmen in der „JVA“ Neumünster waren für Sie Chefsache und Herzensangelegenheit zugleich, auch hier haben Sie großes Engagement und Leidenschaft gezeigt. Ich darf Ihnen im Namen der Landesjustiz großen und aufrichtigen Dank für die geleistete Arbeit ausdrücken“.“

Yvonne Radetzki übernimmt die Leitung der JVA Neumünster mit Beginn des Jahres 2014. Ihr wünschte die Justizministerin viel Glück und Erfolg: „Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie diese neue Aufgabe hervorragend ausfüllen werden. Sie haben bereits in verschiedenen Funktionen in der JVA Neumünster und insbesondere auch der JVA Kiel unter Beweis gestellt, dass Sie eine große Anstalt leiten können. Sie werden sicherlich einen anderen Stil als Herr Alisch pflegen und ich möchte Sie auch ermutigen, der Anstalt Ihre Prägung zu geben. Ich bin mir gewiss, dass auch dadurch die Anstalt weiter eine positive Entwicklung nehmen wird“, sagte Spoorendonk.

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