„Ein starkes Team geht an die Arbeit“

13. Dezember 2013 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Strategisch günstig gelegen, direkt an der A1, mit schnellen Verbindungen in Richtung Lübeck und in den gesamten Kreis Ostholstein entsteht im Breitenkamp in Scharbeutz ein neues Dienstgebäude für die Beschäftigten des Polizeiautobahnreviers und des Polizeibezirksreviers. Nicht nur die 42 Beamtinnen und Beamte des bisherigen Polizeiautobahnreviers in Scharbeutz werden voraussichtlich Ende nächsten Jahres in den unmittelbar angrenzenden Neubau einziehen, sondern auch der überwiegende Teil der Kolleginnen und Kollegen, die derzeit ihren Dienst bei den Polizeibezirksrevieren Lübeck und Eutin versehen.

Unter dem Dach des künftigen Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz werden nach aktuellen Planungen 112 Polizisten und zwei Angestellte ihre Arbeit versehen. Nach Ansicht von Küpperbusch führt diese organisatorische Maßnahme dazu, dass Führungs- und Verwaltungsaufgaben gebündelt werden, so dass Personal für andere Aufgaben gewonnen werden kann. Der Wegfall von Mietkosten und der Verkauf der bisherigen Dienststellen verringerten auch langfristig die Kosten für die Unterbringung der Polizei.

Richtfest des neuen Dienstgebäudes der Autobahnpolizei Scharbeutz Richtfest Scharbeutz

Beim Richtfest am Donnerstag (12. Dezember) in Scharbeutz (Kreis Ostholstein) sprach Innenstaatssekretär Bernd Küpperbusch von einer notwendigen, zweckmäßigen und sinnvollen Investition für die rund 4,3 Millionen Euro teure und 1.300 Quadratmeter große Liegenschaft. Die Verkehrsüberwachungsaufgaben auf der Autobahn und auf den Straßen innerhalb des Behördenbezirks würden an einem Standort gebündelt. „“Ein neues und starkes Team geht an die Arbeit, um gewohnte und neue Aufgaben zu bewältigen““, sagte Küpperbusch.

Die Landespolizei kann und muss nach Aussage des Staatssekretärs ihre Aufgaben noch wirtschaftlicher erledigen. „“Das ist grundsätzlich möglich, ohne dass es zu Lasten von Einsatzfähigkeit, Präsenz und Ermittlungsarbeit der Polizei geht““, sagte Küpperbusch. Beispiele dafür seien die Zusammenlegung kleiner Polizeistationen, die Einrichtung gemeinsamer Ermittlungsdienste, die Fusion ganzer Polizeibehörden wie jüngst zwischen Flensburg und Husum oder die Zusammenführung der Verkehrsdienststellen einer Polizeibehörde.

Das zweigeschossige Dienstgebäude entsteht unter der Leitung der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH). Im Erdgeschoss werden der Wachbereich und ein über 100 Quadratmeter großer Unterrichtsraum eingerichtet, im ersten Obergeschoss die Büro- und Besprechungsräume. Umkleideräume mit Duschen und Lagerräume für die Ausrüstung der Reviere sind im Untergeschoss vorgesehen. Baubeginn war im Juni dieses Jahres, die Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant. Außerdem werden Garagen für zehn Polizeieinsatzfahrzeuge und Unterstellmöglichkeiten für vier Kräder gebaut sowie 40 zusätzliche Stellplätze geschaffen.

 

 

 

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