Diebstahl wird verwaltet! GdP sieht eine gefährliche Entwicklung!

13. Dezember 2013 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Die Entscheidung des Bundesinnenministers gerade in der Weihnachtzeit, Polizisten zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, kurz BAMF, abzustellen, trifft bei der Gewerkschaft der Polizei, die für die Bundespolizei und damit unter anderem für Bahnhöfe zuständig ist, auf Widerspruch.

Täglich ist in Zeitungen zu lesen, dass Taschendiebstähle besonders in der jetzigen Zeit zunehmen. Von bis zu 10 % Steigerung während der Weihnachtszeit berichten die Tageszeitungen in den letzten Tagen. Doch der Bundesinnenminister Friedrich, verantwortlich für den Einsatz der Bundespolizei, ordnet bundesweit und gegen den Willen des Personalrates 160 Beamte zur Verwaltungsarbeit beim BAMF ab.

„Dadurch kommt es zu personellen Engpässen, die wir nicht mehr nachvollziehen können und betroffen sind dann letztlich die Bürgerinnen und Bürgern, weil Polizistinnen und Polizisten an der falschen Stelle eingesetzt werden!“ so Arnd Krummen, Vorsitzender der GdP bei der Bundespolizei in NRW.

Die GdP hat dazu auch eine Lösung parat. Nach ihrer Auffassung sollten diejenigen dazu herangezogen werden, die über freie Kapazitäten verfügen und deren Einsatz nicht sofortige Auswirkungen auf die Innere Sicherheit haben, das wären freie Mitarbeiter der Bundeswehr oder des Bundesverwaltungsamtes.

„Der Steuerzahler muss ich darauf verlassen können, dass die Polizei ihn schützt. Der Minister hat die Aufgabe die Polizei auch als Polizei einzusetzen und nicht als Feuerwehr beim BAMF zu verwenden, weil die Politiker nicht imstande waren, die Lage der zunehmenden illegalen Migration richtig zu beurteilen und die erforderlichen personellen Schritte frühzeitig zu beschreiten. Die Bundespolizei darf darüber hinaus nicht zu einem personellen Steinbruch für politische Fehlentscheidungen werden, um Löcher in polizeifremden Behörden zu stopfen!“ so die Auffassung des Vorsitzenden der GdP-Bezirk Bundespolizei-Direktionsgruppe Nordrhein-Westfalen Arnd Krummen. Und dabei kann man ihm nur zustimmen!

 

 

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