So schüt­zen Sie sich und an­de­re vor Sturm­ge­fah­ren

4. Dezember 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Am Donnerstag und Freitag soll das Orkantief „Xaver“ auf die deutsche Küste treffen.

Im Winter steigt das Risiko für schwere Winterstürme, die sowohl das Binnenland als auch die Küstenregionen treffen können. Starke Windgeschwindigkeiten können in Verbindung mit Starkniederschlägen, z. B. Schnee zu Schneeverwehungen führen oder aber an den Küsten eine Sturmflut hervorrufen. Aktuell erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein Tiefdruckgebiet mit schweren Sturmböen.

Verhalten vor einem Sturm

Bereits vor einem Sturm lässt sich einiges zum eigenen Schutz und dem unserer Mitmenschen unternehmen: Sichern Sie außenstehende Mülltonnen und schließen Sie Gartenmöbel weg. Bringen Sie auch Blumentöpfe und andere bewegliche Gegenstände auf Balkonen und Dachterrassen in Sicherheit und parken Sie Ihren Wagen in der Garage oder mit großem Abstand von Häusern sowie Bäumen. Je höher die gefährlichen Objekte, desto länger sollte der Abstand sein. Überprüfen Sie vor dem Sturm ihr Haus-, Garagen-, Hallen- oder Scheunendach nach losen Ziegeln und offenen Dachflächenfenstern, die Angriffspunkte für den Sturm bieten und Dächer massiv schädigen bzw. abheben können.

 Selbsthilfe und Schutz – Was bei Sturm zu tun ist

Während eines Sturmes sollten Sie sich nicht draußen aufhalten, sondern in festen Gebäuden Schutz suchen. Versuchen Sie auf Ihrem Weg in ein Gebäude einen Bogen um Wälder und Freileitungen zu machen. Bevor Sie in die Nähe eines Hauses kommen, kann ein Blick nach oben lebenswichtig sein. Denn häufig lösen sich Dachziegel und werden auf den Boden geschleudert. Meiden Sie ebenfalls die Nähe von Baugerüsten und baufälligen Häusern, von denen sich Gerüst- und Fassadenteile lösen könnten.

Im Inneren des Gebäudes sollten Sie Fenster und Türen schließen. Sind Menschen durch den Sturm verletzt, rufen Sie Hilfe über den Notruf 112. Verletzte sollten Sie beruhigend ansprechen und gegebenenfalls durch Erste Hilfe versorgen – ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

 Verhalten nach Stürmen

Vermeiden Sie unmittelbar nach schweren Stürmen Spaziergänge in Wäldern oder Baumgrundstücken, da noch längere Zeit nach schweren Stürmen Ästen oder ganze Bäume, die schwer geschädigt wurden, abbrechen bzw. umstürzen können. Gehen Sie erst wieder in die Wälder, wenn Forstverwaltungen Entwarnung gegeben haben bzw. achten Sie besonders auf Ihre Sicherheit. Achten Sie nach Stürmen auch auf möglicherweise lose bzw. nicht absturzgesicherte Gegenstände im städtischen Bereich, die Sie noch nachträglich treffen bzw. schädigen könnten.

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