Feuerwehrschule in Malchow hat neuen Leiter

3. Dezember 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow hat seit heute einen neuen Leiter. Nachdem im September dieses Jahres der bisherige Leiter Michael Bräuer verabschiedet wurde, um künftig seinen Dienst an der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg zu versehen, wurde die Stelle durch das Innenministerium bundesweit ausgeschrieben.

Von mehreren Bewerbern konnte sich Herr Johannes Schuldt durchsetzen und tritt heute seinen Dienst an.

Johannes Schuldt wurde 1980 in Rostock geboren. Nach dem Abitur auf dem Friderico-Francisceum Gymnasium in Bad Doberan studierte er zunächst an der Universität Rostock und danach an der Georg-August-Universität zu Göttingen Physik. Dieses Studium beendete er erfolgreich als Diplom-Physiker. Dem abgeschlossen Studium schloss sich später ein Brandreferendariat bei der Berliner Feuerwehr an, mit dessen Abschluss er die Befähigung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst erlangte. Daraufhin wurde Herr Schuldt als Brandrat in die Berufsfeuerwehr Berlin übernommen, um dort Führungsfunktionen wahrzunehmen.

In diesem Jahr hat er sich erfolgreich für den Dienstposten des Leiters der LSBK beworben und wurde zum 1. Dezember 2013 zum Land Mecklenburg-Vorpommern versetzt. Mit seiner Familie zieht er in diesen Tagen nach Malchow um. Innenminister Lorenz Caffier wünscht dem jetzigen Schulleiter viel Freude und Erfolg in seiner neuen Tätigkeit im Dienste des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Motivation und Qualifikation des neuen Leiters sind die beste Voraussetzung dafür, die Ausbildung für die überwiegend ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute zu verbessern. Dies schließt zuallererst konzeptionelle Planungen und ein anspruchsvolles Lehrangebot ein. Ohne fundierte Aus- und Fortbildung wären es nicht möglich, die zahlreichen Brand- und Hilfeleistungseinsätze, die unsere Kameradinnen und Kameraden tagtäglich zu bewältigen haben, erfolgreich durchzuführen.“

Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz ist die zentrale Einrichtung zur Aus- und Fortbildung von Führungskräften und Spezialisten der Feuerwehren in M-V. In ihr werden jährlich bis zu 1.700 verschiedene Funktionsträger für die örtlichen Feuerwehren ausgebildet, nachdem sie die entsprechenden Lehrgänge in den Gemeinden und Landkreisen absolviert haben. In den vergangenen Jahren ist die Schule als Einrichtung des Landes weiter ausgebaut und mit moderner Einsatztechnik ausgestattet worden. Seit 1995 wurden rund 8 Mio. EUR investiert, wobei die größeren Baumaßnahmen zwischen den Jahren 2001 und 2012 umgesetzt wurden. Beispielhaft ist das Brandübungshaus zu nennen, das Ende 2007 zur Nutzung übergeben wurde und in dem nahezu reale Bedingungen bei einem gefährlichen Brand nachgestellt werden können.

„Unsere sich schnell verändernde Gesellschaft stellt die Feuerwehren vor immer neue Aufgaben. Das Land stellt sich dieser Herausforderung und wird die Landesschule zu einem Kompetenzzentrum für Brand- und Katstrophenschutz weiter entwickeln“, so Minister Caffier.

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