Neu­es Ein­satz­fahr­zeug für den Katastrophenschutz in Bay­ern

2. Dezember 2013 | Themenbereich: Bayern, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich besuchte am 30. November 2013 die Stadt Selbitz und übergab dort ein Einsatzfahrzeug des Bundes für den Katastrophenschutz an das Land Bayern. Landrat Bernd Hering nahm dies für die Feuerwehr entgegen.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Schlauchwagen, der mit insgesamt drei Personen besetzt werden kann, über einen Allradantrieb verfügt und hauptsächlich zur Wasserversorgung eingesetzt wird. Durch eine Ausstattung mit mehreren Schläuchen und Armaturen ist auch ein autarker Einsatz des Fahrzeuges bei kleineren Bränden möglich. Ebenso kann es bei Entnahme der Schlauchkassetten als Logistik-Fahrzeug eingesetzt werden.

Der Schlauchwagen ist eines von insgesamt 16 Fahrzeugen, die derzeit an die Bundesländer ausgeliefert werden und Teil der Ausstattungshilfe des Bundes für den Zivil- und Katastrophenschutz sind. Im Rahmen seiner Zuständigkeit für den Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall ergänzt der Bund die Fahrzeugausstattung der Länder mit speziellen Einsatzfahrzeugen für die Bereiche CBRN-Schutz (Schutz vor chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren), Sanitätswesen, Brandschutz und Betreuung.

Mit dem neuen Schlauchwagen leistet der Bund einen wichtigen Beitrag für den Schutz der Bevölkerung in Bayern und das Land stärkt mit der Stationierung in Selbitz die Sicherheit in der Region. Bundesinnenminister Dr. Friedrich zeigte sich zufrieden und betonte den anlässlich der Übergabe des Einsatzfahrzeugs den Wert ehrenamtlichen Engagements für den Zivil- und Katastrophenschutz: „“Eine gute Ausstattung ist das Eine. Das Herzstück des Bevölkerungsschutzes sind aber nicht die Fahrzeuge, sondern die Menschen, die bereit sind, Dienst im Bevölkerungsschutz zu leisten. Bei uns in Deutschland hat das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz eine lange Tradition. Wir können stolz sein auf dieses gewachsene System, das auch im Ausland höchste Anerkennung findet.““

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