Luftrettung deutschlandweit einzigartig

2. Dezember 2013 | Themenbereich: Bayern, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

„Die Versorgung durch Rettungsdienste in Bayern ist vorbildlich, die Luftrettung deutschlandweit einzigartig. Sie wird immer noch besser“, stellte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute anlässlich der 18. Notfallmedizinischen Tage in Erlangen fest. Neue Rettungshubschrauber in der Oberpfalz, in Schwaben und Mittelfranken sorgen für ein lückenloses bayerisches Luftrettungsnetz. 26 Integrierte Leitstellen nehmen alle Notrufe unter der europaweit einheitlichen Rufnummer 112 entgegen. Sie alarmieren umgehend die örtlichen Einsatzkräfte. Zeit ist dabei Lebensgewinn: Denn gerade mit der raschen Erstversorgung der Patienten werden maßgebliche Weichen für die weitere klinische Behandlung gestellt. „Auch die Notarztversorgung ist bayernweit sichergestellt. Dies soll auch künftig so bleiben“, betont Herrmann.

Über das Thema „Notfälle abseits der Routine“ diskutierten heute zahlreiche Ärzte und Rettungskräfte bei den 18. Notfallmedizinischen Tagen in Erlangen. Die Zeit spielt häufig eine entscheidende Rolle für das Überleben und die Genesung von schwererkrankten und schwerverletzen Patienten. „Gerade in Bayern ist die rasche Rettung aus der Luft sichergestellt, das ist deutschlandweit einzigartig. Die Luftrettung wird immer noch besser“, betonte Innenminister Joachim Herrmann. Künftig stehen dafür in Bayern insgesamt 15 Rettungshubschrauber zur Verfügung. Am 1. April 2011 ist am Flugplatz Latsch bei Weiden ein Rettungshubschrauber in Betrieb gegangen. Gestern wurde die Rettungshubschrauberstation am Klinikum Augsburg eingeweiht. Ende nächsten Jahres nimmt der Rettungshubschrauber am Flugplatz Dinkelsbühl-Sinbronn seinen Dienst auf. „Damit hat Bayern ein lückenloses Netz in der Luftrettung“, teilte Herrmann mit.

Alle 26 Integrierten Leitstellen sind jetzt in Betrieb. Auch hier spielt der Faktor Zeit eine wichtige Rolle. Alle Integrierten Leitstellen nehmen Notrufe unter der europaweit einheitlichen Nummer 112 entgegen und alarmieren umgehend die örtlichen Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr. „Auch das ist vorbildlich. Wir arbeiten jedoch ständig an weiteren Verbesserungen. Neben der Zeit ist auch die Qualität entscheidend. Deshalb wollen wir die Qualifizierung des nichtärztlichen Personals durch die Ausbildung von Notfallsanitätern verbessern. Deren fachliche Kompetenz im medizinischen Bereich wird gestärkt. Dafür wird die Ausbildungszeit von zwei auf drei Jahre erhöht“, erläuterte Herrmann.

Allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Rettungsdienst dankte Herrmann für ihren unermüdlichen Einsatz. Den insgesamt 78 Ärztlichen Leitern Rettungsdienst und deren Landesbeauftragtem dankte er für ihre Arbeit zur Verbesserung des Qualitätsmanagements im Rettungsdienst.

 

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