Länderübergreifende Übung LÜKEX 13 erfolgreich beendet

29. November 2013 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Die Stabsrahmenübung LÜKEX 13 (Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise 2013) war aus brandenburgischer Sicht ein Erfolg.

Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, sagte zum Abschluss der zweitägigen Übung am Donnerstag in Potsdam: „Die Übung war erfolgreich, das Krisenmanagement hat gut funktioniert. Brandenburg ist auch auf unvorhersehbare Ereignisse vorbereitet und kann auf intakte Strukturen zurückgreifen. Einzelne Schwachstellen werden im Nachhinein analysiert und behoben. Darin liegt der eigentliche Sinn und Wert dieser Übung, bestehende Strukturen zu überprüfen und zu optimieren.“

Innenminister Ralf Holzschuher betonte: „Unser Koordinierungszentrum Krisenmanagement hat in der Übung seine Zuverlässigkeit bestätigt. Es gewährleistet, dass wir auf Großschadenslagen unterschiedlichster Intensität innerhalb kürzester Zeit reagieren können. Dies hat sich bei LÜKEX 13 erneut gezeigt. Regelmäßige Übungen dieser Art sind unverzichtbar, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.“ Holzschuher und Tack dankten allen Beteiligten und betonten die gute und engagierte Zusammenarbeit der Behörden und Einrichtungen auch über Ländergrenzen hinweg.

Eine detaillierte Übungsauswertung soll bis zum Frühjahr zusammen mit dem Bund und den beteiligten Ländern erfolgen. „Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich der länderübergreifenden Zusammenarbeit werden zur weiteren Verbesserung des nationalen Krisenmanagements beitragen“, erläuterte Holzschuher.

Das Szenario von LÜKEX 13 befasste sich mit einer außergewöhnlichen biologischen Bedrohungs- und Schadenslage, die die Gesundheit der Bevölkerung, die Lebensmittelsicherheit und die innere Sicherheit gefährdete.

Die diesjährige Übung war Teil der nationalen Übungsserie LÜKEX, die Bund und Länder mit wechselnder Beteiligung zu verschiedenen Krisenszenarien seit 2004 alle zwei Jahre durchführen.

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