Justizministerium fördert die Arbeit des Vereins für Bewährungs- und Jugendgerichtshilfe

29. November 2013 | Themenbereich: Justiz, Saarland | Drucken

Die saarländische Justiz-Staatssekretärin Dr. Anke Morsch hat anlässlich eines Besuchs in dessen Räumlichkeiten dem Verein für Bewährungs- und Jugendgerichtshilfe einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 175.800 Euro überreicht. Mit dem Geld werden insgesamt drei Projekte im Bereich ambulanter Sanktionsalternativen gefördert, die sich insbesondere mit straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden befassen und zu deren straffreier Zukunft beitragen sollen: Das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“ vermittelt vorwiegend Geldstrafenschuldner an gemeinnützige arbeitende Einsatzstellen, wo sie Arbeitsstunden ableisten können; weitere Projekte betreffen die Vermittlung und sozialpädagogische Betreuung von Jugendlichen und Heranwachsenden aus dem Regionalverband Saarbrücken und die sozialpädagogische Betreuung von suchtkranken Probanden, die wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden sind.

Staatssekretärin Dr. Anke Morsch lobte die Arbeit des Vereins: „Mit gemeinnütziger Arbeit und sozialpädagogischer Betreuung kommen wir viel besser an Menschen heran, die drohen, am Anfang einer kriminellen Karriere zu stehen, als etwa durch bloßes Wegsperren. Durch Projekte wie die des Vereins für Bewährungs- und Jugendgerichtshilfe wird sehr viel gegen Kriminalität erreicht. Deswegen unterstützt das Ministerium in großem Umfang das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

 

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