Ehrenamtlichen Opferschutz stärken

29. November 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Saarland | Drucken

Häusliche Gewalt soll auch weiterhin im Saarland engagiert bekämpft werden. Das hat Justiz-Staatssekretärin Dr. Anke Morsch beim Vortragsabend zum Thema „Häusliche Gewalt – Wir sprechen darüber!“ im Rahmen des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“ betont.

“ Wichtig ist vor allem, die mit Gewaltopfern in Berührung kommenden Berufsgruppen für klassische Muster und Anzeichen häuslicher Gewalt zu sensibilisieren – ich denke etwa an Polizisten und Ärzte“, so Morsch. Die gesetzlichen Voraussetzungen für einen wirksamen Schutz gegen gewalttätige Übergriffe im häuslichen Bereich seien seit geraumer Zeit vorhanden, nun gehe es darum, dass die damit bereitgestellten Instrumente zum Gewaltschutz auch angenommen und Gewaltdelikte, insbesondere im partnerschaftlichen oder häuslichen Rahmen, konsequent geächtet würden.

Sie zeigte sich zugleich erfreut, dass die Regierungsfraktionen im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr eigens 10.000 Euro eingestellt hätten, um ein Projekt zur Ausbildung ehrenamtlicher Opferhelfer im Bereich der Sozialen Dienste zu unterstützen. „Konkret geht es um die psycho-soziale Begleitung von Gewaltopfern, speziell von Opfern häuslicher Gewalt. Wir wollen ergänzend zur professionellen Arbeit etwa des Sozialdienstes der Justiz engagierte und gut geschulte Bürgerinnen und Bürger einsetzen, um Opfern etwa im Rahmen einer belastenden gerichtlichen Auseinandersetzung wirksam Unterstützung bieten zu können“, erläuterte die Staatssekretärin.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.