Die Einführung des Digitalfunks erhöht die Sicherheit in unserem Land

27. November 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier wies Mutmaßungen in einzelnen Medien zurück, wonach Polizei und Rettungskräfte aufgrund technischer Probleme mit dem Digitalfunk in Gefahr gebracht wurden oder einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt waren.

„Zu keinem Zeitpunkt bestand während des polizeilichen Einsatzes anlässlich der Fußballbegegnung des FC Hansa Rostocks gegen den Halleschen FC aufgrund technischer Probleme mit dem Digitalfunk für die eingesetzten Polizei- und Rettungskräfte oder für die Öffentlichkeit ein Sicherheitsrisiko“, betont Innenminister Caffier.Eine Gefahr für die Öffentliche Sicherheit ging einzig und allein von den Fußballchaoten aus, die gezielt die gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften suchten.“

Da die Polizei in der Hansestadt Rostock häufig Einsätze zu größeren Veranstaltungen oder Versammlungslagen bewältigen muss, wurde mit Einführung des Digitalfunks explizit darauf geachtet, dass ausreichend Kommunikationskapazitäten vorhanden sind.

Insofern ist es schlichtweg falsch, wenn behauptet wird, dass den Einsatzkräften im Bereich des Stadions zu wenig Einsatzkanäle zur Verfügung standen. Lediglich kam es im Rahmen des Einsatzes vom 26.10.2013 zu Bedienfehlern im Management der Kommunikationsplanung, wodurch kurzfristig einzelne Funkteilnehmer Einschränkungen im Funkbetrieb festgestellt haben.

Innenminister Caffier: „Ich habe immer gesagt, dass es Ziel des Probebetriebes ist, festzustellen, wo das Funknetz noch lückenhaft ist. Die gewonnen Erkenntnisse haben wir genutzt, um die Abdeckung zu vervollständigen und dadurch die Kommunikation während des täglichen Polizeidienstes uneingeschränkt gewährleisten zu können. Das Digitalfunknetz ermöglicht der Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften und Katastrophenhilfe flächendeckend und abhörsicher zu kommunizieren. Dadurch erhöht sich die Sicherheit in unserem Land erheblich.“

Mit Einführung des Digitalfunks wurden noch während des Probebetriebes im Nordwesten Rostocks Probleme in der Flächenversorgung bekannt. Um die damit verbundenen Einschränkungen für den täglichen Polizeidienst im Polizeirevier Lichtenhagen schnellstmöglich zu beseitigen, wurde vor einem Jahr eine Interimslösung geschaffen. Mit dieser Interimslösung ist es möglich, dass im Raum Lichtenhagen eine flächendeckende Versorgung mit dem Digitalfunk gewährleistet ist. In Kürze wird die Interimslösung durch eine dauerhafte Lösung abgelöst.

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