DPolG NRW zur Berichterstattung Loveparade

25. November 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus: „Im Vorfeld der Veröffentlichung der Anklage ist nicht die Zeit für Spekulationen. Wir rufen dringend auf, sich auch weiterhin mit Vorverurteilungen zurückzuhalten und den Ermittlungen ihren Lauf zu lassen.

Wir als Polizei wissen um die mühsame und aufwendige Nach- bzw. Aufbereitung durch die Staatsanwaltschaft. Nun gilt es das Ergebnis abzuwarten und auch zu akzeptieren.

Wir verstehen die Ungeduld der Verunglückten und deren Angehörigen hinsichtlich Aufklärung der Umstände. Wir trauern um die Opfer und werden sie stets in Gedenken halten.

Jedoch haben wir großes Vertrauen in die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Diese haben lange gedauert, aber es gilt Sorgfalt vor schneller Vorverurteilung. Jetzt aber im Vorfeld einer Anklageschrift der Polizei wieder frühzeitig den schwarzen Peter zuzuschieben und mögliche Ergebnisse, ohne eindeutige Kenntnis von Fakten der Ermittlungen zu bewerten, erinnert an die Reaktionen direkt nach der Katastrophe und deutet darauf, dass sich mancher aus der Verantwortung – in der er eindeutig immer stand – stehlen möchte. Die Polizei hat stets aufgeklärt und das ehrlich und transparent, das wird auch so bleiben!“

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