Startschuss für digitale Alarmierung in Rheinland-Pfalz

22. November 2013 | Themenbereich: Ausrüstung, Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Der Ausbau eines digitalen und landesweit einheitlichen Alarmierungsnetzes für die Feuerwehren, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst hat begonnen. „Innerhalb der nächsten vier Jahre soll das alte analoge System durch die neue Technik ersetzt werden“, sagte Innenstaatssekretärin Heike Raab am Freitag in Mainz. Dafür sei nach entsprechender Ausschreibung und einem Testbetrieb ein Rahmenvertrag mit der Firma SWISSPHONE mit einem Gesamtvolumen von etwa 19 Millionen Euro unterzeichnet worden. „Es werden nun in ganz Rheinland-Pfalz rund 350 Relaisfunkstellen aufgebaut und für die Einsatzkräfte etwa 35.000 Funkmeldeempfänger angeschafft. Der Bereich der Integrierten Leitstelle Südpfalz wird als erste Region damit ausgestattet“, sagte Raab.

Durch die Einführung des bundesweit einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunks für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wurde es nötig, die bisherigen Funknetze mit ihrem Alarmierungssystem abzuschalten. Da das digitale Sprech- und Datenfunknetz nicht für die Alarmierung innerhalb von Gebäuden ausgelegt ist, hat sich das Innenministerium für ein eigenes und unabhängiges Alarmierungsnetz entschieden. Die wichtigsten Kriterien für dieses System sind somit eine sichere Funkversorgung in Gebäuden, gerade dies war eine Forderung der Feuerwehren und des Rettungsdienstes, da die analogen Netze dies nicht erfüllen konnten, ferner die Verschlüsselung der digitalen Endgeräte und die Unabhängigkeit von Drittnetzen sowie der Erhalt der Netzfunktion bei Ausfall einer Sendestation. Damit werde sich die Alarmierung der Einheiten von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst landesweit verbessern, betonte die Innenstaatssekretärin.

 

 

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