Bekämpfung von Zwangsprostitution und Menschenhandel

19. November 2013 | Themenbereich: Kriminalität, Thüringen | Drucken

Thüringens Innenminister Jörg Geibert hat am Montag (18. November 2013) an der Auftaktveranstaltung „Zwangsprostitution und Menschenhandel – Hilfe und Beratung in Thüringen“ in Erfurt teilgenommen. Geibert würdigte das Engagement der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten, Johanna Arenhövel, bei der Hilfe für betroffene Frauen. „Durch ihre Hilfe und Beratung von Opfern wird die polizeiliche Sacharbeit entlastet. Dies erleichtert es den Beamten, mögliche Straftaten in diesem Bereich aufzudecken und zu verfolgen“, erklärte der Minister. Er fügte hinzu: „Die Thüringer Polizei hat ein Interesse an einer nichtpolizeilichen Beratung der Opfer und ich danke Ihnen, dass Sie uns dabei unterstützen.“

Geibert verwies zugleich darauf, dass die Rotlichtkriminalität im Freistaat keine dominierende Rolle einnimmt. Die Fallzahlen der letzten Jahre seien auf einem relativ niedrigen Niveau weitestgehend konstant geblieben. So seien im Vorjahr 25 Straftaten im Bereich Rotlichtkriminalität verfolgt worden. Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten lag bei über 140.000. Dennoch sei das Rotlichtmilieu fest im Blick der Thüringer Sicherheitsbehörden. So gebe es regelmäßige Kontrollmaßnahmen im Streifendienst, Komplexkontrollen auf den Bundesautobahnen und anlaßbezogene Einzelkontrollen.

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