Und der Wahnsinn nimmt kein Ende…..

18. November 2013 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

„ES REICHT! Wir fordern den DFB, die DFL und die Vereine auf, endlich auch im Bereich der reisenden Fußballrowdies zu handeln und sich nicht nur auf die Stadionsicherheit zu beschränken“, prangert der stellvertretende Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Horst Pawlik, die zunehmende Gewalt von „Fußballfans“ an.

Pawlik empört sich erneut über untätige Fußballvereine, die randalierenden Fußballfans Wochenende für Wochenende ein Forum für Gewalttätigkeiten bieten und erläutert dieses am Beispiel des Spiels von Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig. Vor, während und nach dem Spiel waren die Bundespolizisten massiver Gewalt von gewalttätigen „Fußballfans“ ausgesetzt. Die nahezu 1.000 eingesetzten Beamten wurden u.a. mit Tierinnereien und Schweineköpfen beworfen sowie mit Pyrotechnik beschossen und hierdurch zum Teil verletzt.

„Die Fußballverbände und die -vereine tragen hier eine Mitverantwortung, wenn ihre „Gäste“ zu Fußballveranstaltungen an- und abreisen. Die Missstände sind längst bekannt, eine Verantwortung wird immer noch nicht übernommen, sondern alles auf die Polizei abgewälzt“, so Pawlik weiter.

Er hebt ausdrücklich Borussia Dortmund hervor, die – ebenfalls am 12. Spieltag – die Auswärtskarten für Ultragruppierungen entzogen hatten, weil sie am Spieltag zuvor randaliert hatten. „Ich wünschte mir viel mehr derartige Sanktionen gegen die Randalierer“ so Pawlik anerkennend.

Die DPolG Bundespolizeigewerkschaft fordert die Fußballvereine, den Deutschen Fußballbund und die Deutsche Fußball Liga erneut auf, endlich ihre Fans mit Sonderzügen, sogenannten bestellten Verkehren, zu den Spielorten zu fahren und die Sicherheit dort zudem durch ihre Fanbeauftragen zu gewährleisten. Weiterhin fordert sie von den Vereinen einschneidende Maßnahmen gegen randalierende Fußballfans, egal ob sie im, auf dem Weg zum oder vom Stadion auffällig werden. „Am Beispiel der Ausschreitungen in Hannover wird erkennbar, dass es sich um gefährliche Straftäter handelt, denen die Fußballvereine entschieden entgegentreten müssen. Es kann nicht sein, dass sich die Bundespolizisten den Gewalttätern gegenüberstehen und die Vereine Millionen verdienen“, so Pawlik.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.