DPolG unterstützt Weltgedenktag der Verkehrsunfallopfer im Straßenverkehr

15. November 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Im Jahre 2012 kamen in Deutschland im Straßenverkehr pro Tag durchschnittlich zehn Menschen ums Leben, ca. weitere 1.000 wurden verletzt; damit verunglückte alle 81 Sekunden ein Verkehrsteilnehmer. In Europa verloren im selben Jahr über 27.000 Menschen auf der Straße ihr Leben, das sind täglich im Schnitt 75.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Diese Zahlen sollten wir uns am Weltgedenktag der Unfallopfer im Straßenverkehr ins Gedächtnis rufen und uns immer wieder bewusst machen, dass die Straßenverkehrssicherheit ein hohes Gut ist. Ein Gut, das in puncto Aufmerksamkeit gelegentlich hinter anderen, vermeintlich brisanteren Themen, zu verschwinden droht. Deshalb unterstützen wir diesen Gedenktag als Deutsche Polizeigewerkschaft ausdrücklich. Verbunden ist diese Unterstützung mit den Forderungen, die wir seit langem hinsichtlich einer besseren Sicherheit im Straßenverkehr erheben.

In erster Linie gehört dazu, dass Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten immer wieder überprüfen und gegebenenfalls ändern. Denn die meisten Verkehrsunfälle passieren aufgrund menschlichen Fehlverhaltens. Die ‘Drei Killer‘ im Straßenverkehr – überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol/Drogen sowie die Missachtung der Gurtpflicht – sind nach wie vor die Hauptursachen von Verkehrsunfällen und deren Folgen. Zur dargestellten Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer muss sich eine wirksame Verkehrsüberwachung gesellen, beides wirkt nachweislich positiv auf das Verhalten von Verkehrsteilnehmern. In diesem Zusammenhang sind regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen, die Einführung der Halterhaftung zur Erhöhung des Entdeckungsrisikos sowie die beweissichere Atemalkoholanalyse bei Verkehrsstraftaten wesentliche Bausteine.

Der Weltgedenktag wirft damit heute zu Recht ein Schlaglicht auf das Thema „Verkehrsunfallopfer“. Wichtig ist jedoch, dass das Thema dauerhaft präsent bleibt, denn Verkehrsteilnehmer sind alle schützenswert, ohne Ausnahme. Die Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland (VOD), die sich gegründet hat, um als Dachverband die Institutionen zu unterstützen, die Verkehrsunfallopfer vertreten, sieht das ebenso.“

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