110 Polizeianwärter vereidigt

15. November 2013 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

Der Staatssekretär des Ministeriums für Inneres und Sport Thomas Lenz hat heute in Teschow im Landkreis Rostock 110 angehende Polizistinnen und Polizisten vereidigt. „Die Leistung des Eides soll Ihnen die Verantwortung, die Sie nun übernehmen, deutlich vor Augen führen“, sagte Staatssekretär Lenz in seinem Grußwort.

„Seien sie sich immer Ihrer Vorbildwirkung in der Gesellschaft bewusst! Zeigen sie Zivilcourage! Treten sie immer für Humanität und den Erhalt der freiheitlichen-demokratischen Grundordnung ein und sprechen sie sich klar gegen politischen Extremismus aus und lassen Sie dumme Parolen nicht einfach so stehen!“

Die 44 Polizeimeister- und 66 Polizeikommissarsanwärterinnen und – anwärter haben zum 01. August bzw. 01.Oktober 2013 ihre Ausbildung bzw. ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Güstrow begonnen. Sie setzten sich in dem Bewerbungs- und Auswahlverfahren gegen über 1.500 Bewerbern durch. Mit ihrem Diensteid bekräftigen die Dienstanfänger, dass sie bereit sind, sich ganz für den Dienst an der Gemeinschaft einzusetzen, auch unter Gefährdung ihrer Gesundheit, oder im Extremfall auch ihres Lebens.

Staatssekretär Thomas Lenz hält in diesem Zusammenhang fest, dass es deshalb für den Dienstherrn und den Dienstvorgesetzten oberste Priorität hat, alles Mögliche zu tun, um die Risiken des Berufs so gering wie möglich zu halten und die Mitarbeiter der Landespolizei zu schützen und für sie zu sorgen. „Sie übernehmen Verantwortung für unser Land“, sagt Staatssekretär Lenz in seinem Grußwort. „Im Mittelpunkt Ihrer Arbeit werden die Menschen Mecklenburg-Vorpommerns stehen. Sie werden in Situationen geraten, in denen Ihnen Sympathie entgegen gebracht wird. Der Polizeiberuf genießt zurecht ein hohes Ansehen. Sie werden aber auch Kritik, Unverständnis, offene Ablehnung erfahren. Ihr Handeln und Ihr Auftreten prägen das Bild der Menschen unseres Landes und seiner Polizei maßgeblich mit.

Zusatzinformation:

§ 48 Landesbeamtengesetz (LBG) M-V Diensteid

(1) Der Beamte hat folgenden Diensteid zu leisten: „Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“

(2) Der Eid kann auch ohne die Wörter „so wahr mir Gott helfe“ geleistet werden.

(3) Erklärt ein Beamter, dass er aus Glaubens- oder Gewissensgründen keinen Eid leisten wolle, kann er anstelle der Wörter „Ich schwöre“ die Wörter „Ich gelobe“ oder eine andere Beteuerungsformel sprechen.

(4) In den Fällen, in denen nach § 7 Absatz 3 des Beamtenstatusgesetzes eine Ausnahme von § 7 Absatz 1 Nummer 1 des Beamtenstatusgesetzes zugelassen worden ist, kann von einer Eidesleistung abgesehen werden. Der Beamte hat, sofern gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist, zu geloben, dass er seine Amtspflichten gewissenhaft erfüllen wird.

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