Forderungen zur weiteren erfolgreichen polizeilichen Bekämpfung der häuslichen Gewalt

14. November 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Zum internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine stärkere gesellschaftliche Ächtung und rechtliche Bekämpfung von häuslicher Gewalt. Gleichzeitig wird der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radek gemeinsam mit dem Bundesfrauenvorstand der GdP auf einer Pressekonferenz das Positionspapier „Häusliche Gewalt – Gewalt in sozialen Nahbeziehungen“ vorstellen.

Dagmar Hölzl, Vorsitzende des GdP-Bundesfrauenvorstandes: „Wir haben diesen Tag, der seit 1981 von Menschenrechtsorganisationen jedes Jahr organisiert wird, bewusst für die Vorstellung unserer Position gewählt, um auch eine positive Bilanz nach rund zehn Jahren polizeilicher Bekämpfung der Gewalt in Partnerbeziehungen und Familien zu ziehen. Aber wir dürfen nicht auf halber Strecke stehenbleiben.“

Schon seit vielen Jahren ist die Bekämpfung der häuslichen Gewalt ein fester Bestandteil der in der GdP organisierten Polizistinnen. Bereits im Jahr 2000 erstellten sie mit Unterstützung des Journalisten Thomas Hestermann eine Dokumentation über den „Tatort Wohnung“ unter dem Titel „Ende des Faustrechts“. Auch aufgrund ihrer Bemühungen hat sich der Gesetzgeber im Jahr 2002 mit der Einführung des Gewaltschutzgesetzes (GewSchG) zur wirksamen Bekämpfung des Phänomens Häusliche Gewalt bekannt.

Die GdP-Frauengruppe hat zusammen mit dem Verlag Deutsche Polizeiliteratur (VDP) ein Themenheft erstellt, dass mit Beiträgen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Deutschen Juristinnenbundes, Hilfsorganisationen und der Polizei ein breites Spektrum des Phänomens Häusliche Gewalt beschreibt.

 

 

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