BDSW stimmt neuer VdS-Richtlinie 3138 für Notruf- und Serviceleitstellen (NSL) zu

12. November 2013 | Themenbereich: Security | Drucken

Der Fachausschuss-Technik des BDSW hat am 7. November 2013 auf einer gemeinsam Sitzung mit der Expertengruppe der AG Alarm und mit Vertretern des VdS seine Zustimmung zur neuen VdS-Richtlinie 3138 für Notruf- und Serviceleitstellen (NSL) gegeben.

Nach der nun noch anstehenden redaktionellen Aufarbeitung wird die Richtlinie pünktlich zum Jahresbeginn 2014 anwendbar sein. Die VdS 3138 vereint erstmals die aktuelle IP-Welt der Übertragungseinrichtungen mit der Welt der Notruf- und Service-Leitstellen und bietet wirksame Management-Werkzeuge, die den zukünftigen Herausforderungen an Datensicherheit, Vernetzung, Kooperation und rasanter technologischer Entwicklung Rechnung tragen. Dabei stehen die neuen europäischen Normen rund um Alarmübertragungs-Systeme und Alarmempfangsstellen im Fokus und werden systematisch mit den nationalen Anforderungen an eine effiziente Gefahrenabwehr gekoppelt.

Die VdS 3138 ist offen und rein prozess-orientiert angelegt und skizziert einen möglichst breiten Korridor zur technischen und organisatorischen Umsetzung. Der Vielfalt an Anforderungen, z.B. an die Zeit- und Prozess-Messungen, steht die Verknüpfung mit der VdS-RiLi 3534 zur Seite. Dort werden Gefahren-Management-Systeme (GMS), also die „Gehirne“ der Leitstellen, beschrieben. Anerkannte GMS müssen künftig Anforderungen erfüllen, die die Betreiber von NSL-n dringend benötigen. Die neue VdS-RiLi 3138 ist nur dann erfüllbar, wenn dies technisch, automatisch und effizient durch die eingesetzten GMS unterstützt wird.

 

 

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