Innenminister besuchte 7. Landesdelegiertentag der DPolG in Mühlhausen

11. November 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Thüringen | Drucken

Dass die Thüringer Polizei sich unter anderem mit Spitzenwerten bei der Verbrechensaufklärung nach wie vor als leistungsstarke und bürgernahe Organisation präsentiert, ist auch ein Verdienst der kritisch-konstruktiven Begleitung durch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG). Das brachte Innenminister Jörg Geibert am Sonnabend (9. November 2013) in seiner Ansprache auf dem 7. Landesdelegiertentag der Gewerkschaft in Mühlhausen zum Ausdruck.

„Die Einbeziehung Ihrer Gewerkschaft in die verschiedenen Entscheidungsprozesse, die für unsere Thüringer Polizei die Entwicklungsrichtung bestimmen“, so wandte sich der Minister direkt an die Delegierten, „war und ist für die sachlich und fachlich fundierte Problemlösung unentbehrlich.“

Ein Exkurs in die Geschichte dieser inzwischen schon 23 Jahre bestehenden Zusammenarbeit zeige, wie die DPolG besonders bei den in diesem Zeitraum immer wieder notwendig gewordenen Strukturänderungen mit ihrer genauen Kenntnis der Dienstbedingungen an der Polizeibasis gezielt mit eigenen Lösungsvorschlägen Einfluss genommen hat. Das gelte insbesondere für die aktuelle Polizeistrukturreform. Mit der nun anstehenden Inbetriebnahme der Landeseinsatzzentrale in Erfurt werde diese Strukturoptimierung ihre volle Wirksamkeit entfalten.

Wie das grundlegende Ziel der Reform, durch Straffung der Führungs-, Einsatz- und Verwaltungsstrukturen in der Thüringer Polizei die Basisdienststellen zu stärken und tatsächlich „mehr Blau auf die Straße“ zu bringen, nunmehr im Detail umgesetzt wird, war Gegenstand einer Podiumsdiskussion, an der neben Jörg Geibert unter anderem der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt und der Landesvorsitzende Jürgen Hoffmann teilnahmen.

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