Bedeutung der Bundeswehr für den Katastrophenschutz

11. November 2013 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Innenminister Ralf Holzschuher hat am Freitag erstmals seit seinem Amtsantritt Ende August das Landeskommando Brandenburg der Bundeswehr in Potsdam besucht. Holzschuher unterstrich dabei die Bedeutung der Streitkräfte für die Bewältigung von Katastrophenlagen und dankte der Bundeswehr für ihre Unterstützung beim Hochwassereinsatz an Elbe und Schwarzer Elster im Juni. „Die Bundeswehr hat sich einmal mehr als verlässlicher Partner erwiesen. Die Bevölkerung hat die Soldatinnen und Soldaten wieder als eine starke Truppe erlebt, auf die Verlass ist, wenn die gebraucht wird“, sagte Holzschuher.

Er betonte: „Die Bundeswehr muss auch in der Zukunft personell und organisatorisch in der Lage sein, ihren Beitrag für einen starken Zivil- und Katastrophenschutz zu leisten. Zivil-militärische Zusammenarbeit ist keine Nostalgie-Veranstaltung in Uniform, sondern ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgern. Die neu aufgestellte Regionale Unterstützung- und Sicherungskompagnie für Brandenburg werte ich als klares Bekenntnis zu einer weiter starken militärischen Unterstützungskomponente für den Katastrophenschutz.“

Der Kommandeur des Landeskommandos, Oberst Peter Arendt, hob hervor: „Die Landesregierung und das Landeskommando Brandenburg sind Partner, die hervorragend zusammenarbeiten. Umso mehr freut sich unser Landeskommando über den Besuch des neuen Innenministers des Landes, Herrn Ralf Holzschuher! Dieser Besuch – so kurz nach der Amtsübernahme – unterstreicht die traditionell enge und professionelle Beziehung des Landeskommandos Brandenburg zu dem Innenministerium des Landes. Dies hat sich in diesem Jahr insbesondere bei der gemeinsamen erfolgreichen Bekämpfung des Hochwassers gezeigt. Gemeinsam erfolgreich wollen wir auch in Zukunft arbeiten.“

Das Landeskommando Brandenburg wurde im Jahr 2008 als Nachfolger der bis dahin zwei Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) im Land aufgestellt. Es ist das zentrale Bindeglied der Bundeswehr zur zivilen Verwaltung im Bundesland. Die Dienststelle mit Sitz in Potsdam steht für die Landesregierung und deren Behörden als erster militärischer Ansprechpartner zur Verfügung. Zu den Hauptaufgaben des Landeskommandos zählen die Koordination der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit sowie die Reservistenarbeit. Das Kommando stellt außerdem sicher, dass sich die Menschen in Brandenburg bei Katastrophen und in krisenhaften Situationen auf die Hilfe ihrer Soldaten verlassen können.

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