Neues Bootshaus für Wasserschutzpolizei

8. November 2013 | Themenbereich: Ausrüstung, Polizei | Drucken

Der Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport Thomas Lenz hat heute das für rund 1,7 Mio. EUR neu gebaute Bootshaus offiziell an die Wasserschutzpolizei Wolgast übergeben. Er lobte die moderne Dienststelle: „Ein zweckmäßiges und optimales Arbeitsumfeld ist nicht nur für die Polizeibeamten wichtig, sondern auch in der Außenwirkung auf den Bürger. Mit dem neuen Bootshaus hat die Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast eine zeitgemäße Unterkunft, die dem heutigen Stand der Technik entspricht.“

Im Jahr 2010 wurde mit dem Abriss des alten maroden Bootshauses begonnen. Da die modernen Boote über eine höhere Bordwand verfügen, musste auch die Kaimauer im Bereich des Bootshauses erhöht werden, damit die Boote von der Besatzung auch bei höheren Wasserständen erreicht werden können. Die Grundinstandsetzung bzw. der Ersatzneubau wurde Ende Juli 2013 abgeschlossen.

Im Bootshaus bringt die Wasserschutzpolizeiinspektion ihr rund 13m langes Streifenboot und zwei Schlauchboote unter. Das Streifenboot wird in den Bodden- und Küstengewässern der Ostsee eingesetzt. Mit den Schlauchbooten ist ein flexibler Einsatz auch an schwer zugänglichen Stellen der Binnengewässer möglich.

Zur Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast gehören die Wasserschutzpolizeistationen Anklam, Ueckermünde und Greifswald, insgesamt 37 Vollzugsbeamte nehmen hier ihre schifffahrtspolizeilichen Aufgaben wahr, und zwar sowohl im Bereich der Seeschifffahrt als auch im Bereich der Binnenschifffahrt (Peene). Und noch auf eine andere Besonderheit machte Staatssekretär Thomas Lenz aufmerksam. Sie ergibt sich aus der Lage zur Republik Polen als unmittelbaren Nachbarn.

„Ein Schwerpunkt ist hier die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. Dazu führen deutsche und polnische Polizeibeamte gemeinsam Bootstreifen und Kontrollen durch, diesseits und jenseits der deutsch-polnischen Grenze. Vor allem der Diebstahl von Booten, Außenbordmotoren und maritimen Zubehör steht dabei im besonderen Fokus“, erläuterte der Staatssekretär.

Auch die Unterstützung bei Großveranstaltungen im Stettiner Haff zeuge von der engen Zusammenarbeit deutscher und polnischer Polizeibeamtinnen und -beamten.

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