Keine Einigung auf Absenken der Promillegrenze für Radfahrer

7. November 2013 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Verkehr | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier bedauert, dass sich die Verkehrsminister nicht auf eine Absenkung der Promillegrenze für Radfahrer einigen konnten.

„Auch wenn in den letzten Jahren in Mecklenburg-Vorpommern die Anzahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Radfahrer gesunken ist, müssen wir feststellen, dass der prozentuale Anteil der Radfahrer an Verkehrsunfällen steigt. Auch die Anzahl der bei Verkehrsunfällen beteiligten und verunglückten alkoholisierten Radfahrer ist von 98 auf 103 im letzten Jahr leicht angestiegen. Landesweit wurden im letzten Jahr 575 Strafanzeigen gegen zum Teil stark alkoholisierte Radfahrer erstattet, die nicht an einem Unfall beteiligt waren. Eine gesetzliche Absenkung der strafbaren Promille-Grenze bei Radfahrern wäre daher zu begrüßen“, so der Minister.