GdP fordert friedliche Proteste gegen Rechts in Friedland

5. November 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommern ruft für Samstag (09.11.2013) in Friedland zu friedlichen Protesten auf. Der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende und Vorsitzende der Kreisgruppe Neubrandenburg Andreas Wegner: „Die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht sind in unserer Demokratie hohe Güter, die auch abwegige und verabscheuenswerte Meinungen schützen. Da der Landkreis selbst keine Möglichkeit sehe, die NPD-Versammlung mit anschließendem Zug durch die Stadt verbieten zu lassen, wird die Polizei diese Versammlung schützen, ob sie das gut findet, oder nicht.“

Am kommenden Samstag, dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht, will die NPD in Friedland gegen ein geplantes Flüchtlingsheim aufmarschieren. Anfang 2014 sollen dann die ersten Menschen dort einziehen.

„Alle sind gefordert, sich den Rechtsextremisten entgegenzustellen, aber dabei muss es friedlich bleiben! Das erwarten wir – auch im Namen unserer Kolleginnen und Kollegen – von den Demonstrationsteilnehmern“, sagte Wegner weiter.

 

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