Orchester ist Bindeglied zwischen Polizei und Bevölkerung

4. November 2013 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat das rheinland-pfälzische Polizeiorchester als wichtiges Bindeglied zwischen Polizei und Bevölkerung bezeichnet. „Seit 60 Jahren ist das Orchester ein musikalischer Botschafter der Polizei in unserem Land“, sagte Lewentz beim Jubiläumskonzert am Sonntag in Mainz. Ziel der 37 Berufsmusiker sei die Unterhaltung der Menschen, dabei wirkten sie als sympathische Werbeträger für die Polizei.

„Das 1953 gegründete Orchester verdeutlicht auch den Wandel unserer Polizei von einer militärisch geprägten Institution zu der Bürgerpolizei von heute“, betonte der Minister. Die Musiker verfügten heute unter der Leitung ihres Chefdirigenten Norbert Hebertinger über ein außerordentlich vielfältiges musikalisches Spektrum und seien bundesweit in hohem Maße anerkannt. Das Repertoire umfasse mittlerweile neben traditionellen Märschen klassische Werke, moderne Pop-Arrangements oder auch virtuose Soli. Neben den nahezu 150 Auftritten jährlich engagiere sich das Orchester auch erfolgreich in Kindergärten und Schulen. „Musik gilt weltweit als das beste und intensivste Kommunikationsmittel. Sie stellt Beziehungen her, unabhängig von Sprache, Religion oder Geschlecht“, sagte Lewentz. Das Wirken des Polizeiorchesters weise damit viele Gemeinsamkeiten mit der Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten auf. „Kommunikation ist auch im Polizeiberuf ein wesentliches Element“, fügte der Minister hinzu.

Beim Jubiläumskonzert in Mainz dankte Lewentz besonders dem österreichischen Komponisten Otto M. Schwarz. Dieser habe mit dem Werk „Gutenberg“ das Wirken des großen Sohnes der Stadt Mainz in Musik gefasst. „Mit dieser Komposition will das Orchester an den Erfinder der Druckkunst erinnern und der Stadt Mainz danken, in der das Orchester seit 60 Jahren zu Hause ist“, sagte Lewentz. Der Erlös des Konzertes werde daher auch dem Mainzer Gutenberg-Museum gestiftet.

 

 

 

 

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