Herrmann verurteilt Verhalten von Fürther Linksextremisten scharf

4. November 2013 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat die Gewalt einer Gruppe von 150 Linksextremisten am Wochenende in Fürth scharf verurteilt. Ein Unbekannter hatte bei einer Demonstration gegen Rechtsextremisten aus einer Gruppe von Linksextremisten den Fürther Polizeichef Peter Mössing mit einem Steinwurf am Kopf verletzt. „Ich begrüße jedes demokratische Engagement gegen Neonazis. Wer aber Steine wirft und Menschen verletzt, ist ein Straftäter. Er stellt sich selbst ins Abseits und handelt genauso verwerflich wie die Neonazis selbst“, sagte Herrmann.

Herrmann fehlt für die Gewaltausbrüche von Fürth, die sich auch gegen Polizeibeamte richteten, jegliches Verständnis. „Wir werden das auf keinen Fall tolerieren, das ist völlig inakzeptabel. Der Rechtsstaat wird gegen linksextremistische Gewalt genauso wie gegen die von Rechtsextremisten mit aller Härte vorgehen.“

Der Einsatzleiter der Fürther Polizei hatte bei der Demonstration versucht, mit dem Veranstaltungsleiter Kontakt aufzunehmen, um ihm einen Beschränkungsbescheid auszuhändigen und die Abläufe der Versammlung zu besprechen. Dabei traf den Polizisten ein etwa 16 mal 17 Zentimeter großer Stein am Kopf. Dieser abgebrochene Teil einer Gehwegplatte ist von einem Unbekannten aus der linksextremistischen Personengruppe in Richtung der Rechtsextremisten geworfen worden. Der Polizeibeamte erlitt eine Platzwunde am Kopf, konnte aber nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Im Rahmen des Einsatzes wurden insgesamt drei Polizeibeamte – einer unter Ausschluss von Fremdeinwirkung – verletzt.

 

 

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