Forschungsprojekt für mehr Sicherheit im Fußball startet!

4. November 2013 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen | Drucken

Acht Verbundpartner forschen in den kommenden drei Jahren bundesweit zum Thema „Mehr Sicherheit im Fußball – Verbessern der Kommunikationsstrukturen und Optimieren des Fandialogs“ (SiKomFan). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit II“ der Bundesregierung mit 3,3 Mio. Euro geförderte Forschungsprojekt „SiKomFan“ startet heute und ist das bislang größte Forschungsprojekt dieser Art in Deutschland.

Im Schloss der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster startet mit mehr als 100 Gästen aus Sport, Politik und Sicherheitsinstitutionen heute (29.10.2013) das Projekt „SiKomFan“.

Um die Sicherheit bei Fußballspielen gewährleisten zu können, müssen verschiedenste Akteure (Fanprojekte, Fangruppierungen, Vereine, Polizei, Sicherheits- und Ordnungsdienste, Träger des Öffentlichen Personennahverkehrs etc.)effektiv zusammenarbeiten. Ziel des Projekts ist es, die Kommunikationsstrukturen und -strategien aller Akteure zu verbessern und insbesondere den Fandialog zu optimieren. Langfristig sollen auch die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, vor allem der Reisenden, Anwohner und Zuschauer im Zusammenhang mit Fußballspielen gestärkt werden.

Um diese Ziele zu erreichen, werden die acht Verbundpartner in den kommenden drei Jahren u.a. die Reisewege und das Umfeld von Fußballvereinen der 1. bis 3. Liga und die jeweiligen Fanstrukturen im gesamten Bundesgebiet untersuchen.

Die acht Verbundpartner sind:

Die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) (Verbund-Koordinator), die Westfälische Wilhelms-Universität Münster mit dem Institut für Soziologie/Forschungsgruppe BEMA und dem Institut für Politikwissenschaft, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit dem Institut für Sportwissenschaft, das Fraunhofer-Institut ESK in München, das Fraunhofer-Institut IOSB in Karlsruhe sowie die Firma Cassidian auf ihrem Tätigkeitsfeld Sicherheit bei Großveranstaltungen.

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