Tag des Einbruchschutzes

31. Oktober 2013 | Themenbereich: Prävention, Schleswig-Holstein | Drucken

Mit einem Appell an die Bevölkerung, ihre Häuser und Wohnungen gegen Einbrecher besser zu schützen, hat Innenminister Andreas Breitner die Präventionsveranstaltung der Landespolizei zum Tag des Einbruchschutzes eröffnet. Noch bis zum Freitag können sich Bürger im Herold-Center in Norderstedt über moderne Sicherungstechnik für Fenster und Türen informieren. Die Ausstellung steht unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“. Nach Angaben des Ministers scheitern ein Drittel aller Einbrüche an Sicherheitsvorkehrungen. Die wenigsten Einbrecher seien Profis. Sie würden von deutlich erkennbaren Sicherungsmaßnahmen wie beispielsweise Zusatzschlössern oder Fenstergittern abgeschreckt. Die Bürger hätten mittlerweile erkannt, dass sie zu ihrer Sicherheit maßgeblich auch selbst beitragen könnten. „“Oftmals reichen schon einfache technische Sicherungsmaßnahmen aus““, sagte Breitner.

Er empfahl, die Beratungsangebote von Polizei und Handwerk anzunehmen. Außerdem seien Wachsamkeit und Nachbarschaftshilfe wichtig. „Bei einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher kaum Chancen“, sagte der Minister. Die Landespolizei habe ihren Kampf gegen Wohnungseinbrüche organisierter Banden weiter intensiviert. Vor einem Jahr wurde das „Landeskonzept zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls“ aufgelegt. Gezielte Streifen, verdeckte Observationen, systematische, auch länderübergreifende Auswertungen und Ermittlungen sowie durchdachte Konzepte und eine verfeinerte Tatortarbeit trügen Früchte. „“Es gab Festnahmen und die Zahl der Einbrüche ging zurück““, sagte Breitner. Er warnte allerdings vor voreiligen Schlüssen. Das Jahr sei noch nicht zu Ende.

Von Januar bis September 2013 registrierte die Polizei 5469 Fälle, 190 Delikte oder 3,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Außerdem fiel in Schleswig-Holstein der Anstieg der Fallzahlen 2012 von 4,6 Prozent um die Hälfte geringer aus als im Bundesdurchschnitt, der ein Plus von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aufweist.

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