Umsetzung der Videoüberwachung an Orten der Erinnerungskultur begonnen

30. Oktober 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen-Anhalt | Drucken

Wenige Wochen nach den Vorfällen in Salzwedel wird bereits an zwei Orten die notwendige Videoüberwachungstechnik installiert. Dabei handelt es sich um die Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelegen und das Mahnmal der ehemaligen Synagoge in der Julius-Bremer-Straße in Magdeburg.

Der Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht: „Wir haben aus unserer Geschichte heraus eine besondere Verantwortung für unser Land. Das sind wir den Opfern schuldig. Die eingesetzten Kameras dienen der Kriminalitätsbekämpfung und wirken auch präventiv. Bei Angriffen gegen Denkmäler und Gedenkstätten gibt es keine Toleranz“, so der Innenminister.

Unmittelbar nach den Vorfällen in Salzwedel gab es Gespräche mit den Polizeipräsidenten und den Vertreter der Kommunen, um gemeinsam die vorbereitenden Schritte einzuleiten. Die Behörden haben mögliche Standorte gemeldet. Derzeit erfolgt eine Prüfung, an welchen weiteren Orten eine Videoüberwachung rechtlich und technisch möglich wäre. Die bis zu acht weiteren Standorte werden in den nächsten Wochen eingerichtet.

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