Ausstellung zu NS-Justiz in Brüssel

30. Oktober 2013 | Themenbereich: Aktuelle Veranstaltungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Sachsen-Anhalts Ministerium für Justiz und Gleichstellung und seine Partner zeigen die Ausstellung „Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen des Deutschen Volkes“ in Brüssel. Am Mittwoch, 30. Oktober, wird die Wanderausstellung in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union eröffnet. Festredner ist Prof. Ingo Müller aus Berlin, der über das Thema „Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes. Justiz im Dritten Reich“ spricht.

100 Gäste – Vertreter der Kommission, der Deutschen Botschaft, des Verbindungsbüros des Deutschen Bundestages, Journalisten, Mitarbeiter des Europäischen Parlaments sowie regionale Vertreter und Vertreter verschiedener Interessenverbände und Besucherinnen und Besucher aus Sachsen-Anhalt – werden zu der Veranstaltung erwartet. Sie freue sich über die hohe Resonanz, sagte Justizministerin Prof. Angela Kolb.

„Wir alle sind verpflichtet, dazu beizutragen, dass politische Justiz keinen Raum hat – eine Justiz, die sich von diktatorischen Regimes benutzen lässt und die Menschen aufgrund ihrer Gesinnung, nicht ihrer Taten bestraft“, sagte Kolb. Die Ausstellung, die eine Vielzahl von Tätern und Opfern zeige, die Themen und Orte beleuchte, sei über Jahre gewachsen und auch für die Station in Brüssel erneut ergänzt worden. „Sie ist nicht nur sehr wichtiges, sondern auch ein sehr erfolgreiches Ausstellungs- und Bildungsprojekt.“

Die Wanderausstellung macht erstmals außerhalb von Deutschland Station. Sie führt den Besuchern vor Augen, zu welchen Exzessen die Justiz in einem totalitären System fähig sein kann. Sie ist ein Kooperationsprojekt vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, der Friedrich-Ebert Stiftung Landesbüro Sachsen-Anhalt und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt.

 

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