„Appell gegen Prostitution“ – für Änderung des Prostitutionsgesetzes

30. Oktober 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Saarland | Drucken

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer unterstützt gemeinsam mit zahlreichen Prominenten aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik den „Appell gegen Prostitution“, den die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ins Leben gerufen hat.

Der Appell ist gerichtet an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bundestag. In der Erklärung fordern die Unterstützer eine Änderung des Prostitutionsgesetzes aus dem Jahr 2002. Deutschland – so die Unterzeichner – sei zu „Europas Drehscheibe für Frauenhandel und zum Paradies für Sextouristen aus den Nachbarländern geworden“. Dem müsse durch eine grundlegende Reform des von der damaligen rot-grünen Bundesregierung geschaffenen Gesetzes Einhalt geboten werden.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Gut gemeint, ist nicht gut gemacht. Das Ziel des Gesetzes, durch eine formale Legalisierung der Prostitution, die rechtliche und soziale Situation von Prostituierten zu verbessern und damit auch zugleich das kriminelle Umfeld wirkungsvoller bekämpfen zu können, wurde weitgehend verfehlt. Heute wissen wir, das Gegenteil wurde erreicht. Die moderne Sklaverei wurde nicht zurückgedrängt, sondern gefördert. Deutschland ist heute zu Europas Drehscheibe für Frauenhandel geworden. Diesen unhaltbaren Zustand müssen wir durch eine schnelle Gesetzesreform stoppen. Deshalb unterstütze ich gemeinsam mit vielen anderen den Appell der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer.“

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