Tarifeinigung für Sicherheitsdienstleistungen im Freistaat Thüringen

29. Oktober 2013 | Themenbereich: Security, Thüringen | Drucken

Die Arbeitgebervertreter des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und Vertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst- und Dienstleistungen (GÖD) haben am vergangenen Dienstag ein Tarifergebnis für den Freistaat Thüringen vereinbart.

Die Tarifvertragsparteien konnten sich nach mehrstündigen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertragsabschluss einigen.

Der bestehende Manteltarifvertrag und der bisherige Lohntarifvertrag werden in einen Tarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen im Freistaat Thüringen zusammen¬geführt. Dieser hat eine zweijährige Laufzeit – vom 01.01.2014 bis 31.12.2015. Um eine übersichtlichere Lohngruppenstruktur zu schaffen, sind im neuen Tarifvertrag nur noch drei Vergütungsgruppen vorgesehen.

Beschäftigte der untersten Lohngruppe erhalten ab 01. Januar einen um 7,3 Prozent erhöhten Stundengrundlohn, der ab dem 01.01.2015 nochmals um 6,2 Prozent – auf 8,55 Euro pro Stunde steigt. Somit liegt dieser bereits über dem geforderten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Weiterhin wurde eine erhebliche Erhöhung der Ausbildungsvergütung vereinbart.

Die Zeitzuschläge für Sonn- und Feiertage werden mit der Erhöhung der Entgelte ab dem 01.01.2014 reduziert; mt der Entgelterhöhung zum 01.01.2015 vollständig zurückgeführt.

„Im Anschluss an die Tarifvereinbarung wird eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Tarifvertrags beim zuständigen thüringischen Ministerium beantragt“, so RAin Andrea Faulstich-Goebel, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft.

 

 

 

 

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