Junge Gruppe fordert: Perspektive Jetzt

29. Oktober 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

„Die Landesjugendkonferenz hat gezeigt, dass junge Menschen in der Polizei Perspektiven brauchen. Dazu zählen eine angemessene Bezahlung, ein gut strukturiertes Studium, sowie die Aussicht sich im Beruf weiterentwickeln zu können“. Dieses Fazit der Landesjugendkonferenz zieht der neugewählte Landesjugendvorsitzende der JUNGEN GRUPPE NRW, Ernst Herget.

Am Freitag den 25.10.2013 wurde Ernst mit einer sicheren Mehrheit auf der 13. Landesjugendkonferenz in Münster zum neuen Vorsitzenden gewählt. Unterstützung erhält der 28 jährige Hagener, der aus dem Ermittlungsdienst kommt, von Rene Berg aus Köln, der zu seinem ersten Stellvertreter gewählt wurde.

Das Motto der Konferenz lautete „Perspektive – JETZT“ und genau das haben rund 70 junge Kolleginnen und Kollegen mit der innenpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Verena Schäffer, Thomas Marquardt (MdL) von der SPD, sowie Dirk Schatz (MdL) von der Piraten Partei diskutiert. Einigkeit herrschte zumindest darüber, dass es innerhalb der Polizei ein Altersproblem gibt, welches es gilt, in den kommenden Jahren konkret anzugehen und zu bewältigen. Die Erhöhung der Einstellungszahlen auf 1477 kann vor diesem Hintergrund nur ein erster Schritt sein. In dem Zusammenhang wiesen die jungen Kolleginnen und Kollegen darauf hin, dass eine Erhöhung der Einstellungszahlen mit den entsprechenden Rahmenbedingungen (genügend geeignete Lehrräume, genügend Dozenten etc.) korrelieren muss, damit die Qualität der Ausbildung nicht leidet. Die JUNGE GRUPPE NRW fordert daher weiterhin einen hohen Standard im Studium- und in den Ausbildungsabschnitten. Auch die Themen Bewerbungsverfahren und Personalentwicklungskonzepte für junge Kolleginnen und Kollegen beschäftigte die Konferenzteilnehmer.

Lange diskutiert wurde auf der Konferenz der Antrag die Altersgrenze für Mitglieder der JUNGEN GRUPPE NRW heraufzusetzen. Bis lang galt laut Satzung, dass jedes GdP Mitglied bis zu seinem 27. Lebensjahr zur JUNGEN GRUPPE gehört. Seit Samstag soll die Altersgrenze auf 30 Jahre angehoben werden. Hintergrund des Antrages ist das steigende Alter der Kommissarsanwärterinnen und Kommissarsanwärter bei Eintritt in die Polizei. „Die jungen Leute kommen frühestens nach dem Abitur zur Polizei. Viele haben aber auch im Vorfeld bereits eine Berufsausbildung, bzw. ein anderes Studium absolviert. Die Lebensläufe der jungen Leute verändern sich und darauf müssen wir auch als Gewerkschaftsjugend reagieren“, findet Ernst Herget.

Ebenfalls neu in den Landesjugendvorstand gewählt wurden Ina Vennemann (zweite Stellvertreterin), Yannik Plümpe (Kassierer), Rene Schäfer (stellvertretender Kassierer), Yamal Hida (Schriftführer), Sarah Werner (stellvertretende Schriftführerin), Alexander Koch (Beisitzer) und Sebastian Schulte (Beisitzer). Gemeinsam werden sie in den kommenden vier Jahren die Arbeit der JUNGEN GRUPPE NRW weiter vorantreiben.

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