Polizei in Brandenburg an der Havel wird an einem Standort konzentriert

23. Oktober 2013 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Die derzeitig noch an verschiedenen Standorten in der Stadt Brandenburg verteilten Polizeikräfte werden künftig an einem Standort konzentriert. Als Startschuss dafür haben heute Nachmittag Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski und Innenminister Ralf Holzschuher den Grundstein für einen Erweiterungsbau der Polizeidirektion West mit der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel in der Magdeburger Straße 52 gelegt. Dieser Bau und die Sanierung des dort bereits vorhandenen Gebäudes erlauben es in Zukunft, dass die Polizeikräfte in der Stadt räumlich zusammenrücken. Während in dem dann sanierten Bestandsgebäude die Polizeiinspektion verbleiben wird, werden in dem zu errichtenden Neubau die Räume der Polizeidirektion, zu der auch die Kriminalpolizei gehört, untergebracht sein.

Innenminister Ralf Holzschuher hob in seinem Grußwort hervor, dass sich mit dem Neu- und Umbau die Unterkunftsbedingungen von rund 300 Polizeibediensteten am Standort Brandenburg an der Havel wesentlich verbessern werden. „Dieser Bau ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Unterbringungssituation der Brandenburger Polizei im Westen unseres Landes zu verbessern. Ich bin davon überzeugt, dass moderne Arbeitsbedingungen eine Grundvoraussetzung für gutes Arbeitsklima und somit gute Arbeitsergebnisse sind. Zugleich wird die richtige Entscheidung, Brandenburg an der Havel zum Direktionssitz zu machen, nun auch baulich nachhaltig untersetzt“, betonte Innenminister Ralf Holzschuher.

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski vom Bauherren, dem Brandenburgischen Finanzministerium, betonte: „Wenn der neu zu errichtende Erweiterungsbau fertig ist, werden der Polizei am Standort Brandenburg zeitgemäße und den Anforderungen entsprechende Arbeitsplätze auf einer Nutzfläche von insgesamt rund 3.500 Quadratmetern zur Verfügung stehen, wovon etwa 2.200 Quadratmeter auf den Neubau entfallen.“ Neben dem Erweiterungsbau werde zugleich die Liegenschaft neu geordnet und die notwendige Infrastruktur geschaffen in Form von Garagen und Carports für Dienstfahrzeuge, Stellplätzen für Besucherinnen, Besucher und Bedienstete und dem Bau einer Hundezwingeranlage. „Das Gesamtinvestitionsvolumen der Baumaßnahme beläuft sich auf 16 Millionen Euro“, sagte Trochowski in ihrem Grußwort.

Mit der Errichtung des Erweiterungsbaus und der Sanierung des dort bereits vorhandenen Gebäudes startet die vorerst letzte Etappe der seit 1991 auf den sogenannten „Behördendreieck“ durchgeführten investiven Bautätigkeiten.

Hintergrund: Wesentliche Daten der Baumaßnahme

Nutzfläche 3.457 Quadratmeter

Gesamtbaukosten rund 16 Millionen Euro

Grundsteinlegung 23.10.2013

Bauzeit März 2013 bis Januar 2016

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