Diebstahl von Kraftfahrzeugen

18. Oktober 2013 | Themenbereich: Kriminalität, Sachsen | Drucken

Im Zeitraum von 1993 bis 2007 gingen die Autodiebstähle kontinuierlich zurück – im Bundesdurchschnitt um 82 Prozent. Für Sachsen sanken die Fallzahlen von 33.587 Fällen im Jahr 1993 auf 2.198 Fälle im Jahr 2007. Ein entscheidender Punkt für diese Entwicklung war die Einführung von elektronischen Wegfahrsperren im Jahr 1993 und deren stetige Verbesserung. Seit dem 01. Januar 1998 sind sie in allen Neufahrzeugen Pflicht.

Innenminister Ulbig: „Die langfristige Entwicklung zeigt, wie wirksam der technische Fortschritt gegen Diebstahl ist. Autodiebstahl ist nicht allein Sache der Polizei. Hersteller müssen noch bessere Schutzmechanismen anbieten und Versicherer müssen entsprechende Tarife entwickeln.“

Unter anderem durch konsequente Maßnahmen der Polizei, gelang es die sächsischen Fallzahlen im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,6 % zu senken. (siehe Medieninformation vom 16.08.2013)

Auch der ADAC Sachsen e.V. appelliert an die Hersteller den technischen Diebstahlschutz weiter zu verbessern. Rückfragen hierzu beantwortet Frau Birgit Müller unter Telefon (0351) 4 43 31 10 oder per Mail über birgit.mueller@sas.adac.de.

Nach dem Wegfall der stationären Grenzkontrollen verstärkte die sächsische Polizei unter anderem die Präsenz in Schwerpunktgebieten. Es wurden spezielle Ermittlungsgruppen eingerichtet, gemeinsame Fahndungsgruppen mit Polen und Tschechien gebildet und unterstützende Technik (z. B. automatisches Kennzeichenerfassungssystem) angeschafft. Der Rückgang der Fallzahlen im letzten Jahr bestätigt die Wirksamkeit dieser Maßnahmen.

 

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