Polizeilicher Sozialer Dienst hat sich bewährt

17. Oktober 2013 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat sich der vor 10 Jahren für die Bayerischen Polizei eingerichtete Polizeiliche Soziale Dienst (PSD) als kompetente Anlaufstelle für die vielfältigen psychischen Belastungen des Polizeiberufs bewährt. Landesvorsitzender Hermann Benker hält angesichts des zunehmenden Aufgabenspektrums die Verbesserung der beruflichen und finanziellen Perspektiven dieser Spezialisten für erforderlich.

Ursprünglich wurde der PSD wegen der hohen Suizidrate in der Bayerischen Polizei ins Leben gerufen. Im Lauf der Jahre haben sich die Aufgaben durch die Beratung und Hilfe für Polizeibeschäftigte in den verschiedensten schwierigen Berufs- und Lebenslagen deutlich ausgeweitet. Nach Benkers Ansicht muss der Dienstherr dieser Entwicklung deshalb Rechnung tragen.

Die DPolG spricht sich darüber hinaus für die Einführung eines „Betreuungsschlüssels“ aus, damit die Experten des PSD jeweils für eine gleiche Anzahl von Beschäftigten zuständig sind. Bisher richten sich die Zuständigkeiten nach den Polizeipräsidien, die allerdings unterschiedliche Mitarbeiterzahlen aufweisen. Insbesondere für die großen Präsidien sieht Benker daher Handlungsbedarf.

 

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