Münchner Sicherheitsnetzwerk – Herrmann dankt Einsatzkräften

17. Oktober 2013 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Das erfolgreiche Münchner Sicherheitsnetzwerk habe Vorbildcharakter für ganz Deutschland, hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beim traditionellen Empfang der Stadt München für Polizei und Sicherheitskräfte betont. Besonders lobte der Innenminister die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Bayerischer Polizei, Bundespolizei, Rettungsdiensten, Feuerwehr und Sicherheitsdiensten. „Im Ernstfall können sich die Münchner Bürgerinnen und Bürger auf ihre Einsatzkräfte verlassen“, ist sich Herrmann sicher. Das zeige sich bei alltäglichen Einsätzen genauso, wie bei besonders herausfordernden Lagen – sei es auf dem Oktoberfest mit zig Millionen Besuchern, der alljährlichen Sicherheitskonferenz oder beispielsweise beim großflächigen Stromausfall von Ende November 2012. „Dass München die sicherste Millionenstadt ist, ist Ihr Verdienst“, dankte der Innenminister den Einsatzkräften.

Besonders hob Herrmann auch die große Hilfsbereitschaft bei der Hochwasserkatastrophe vom Juni 2013 hervor: „Zehntausende Helfer haben vielfach rund um die Uhr bis zur totalen Erschöpfung gearbeitet. Unsere Münchner Einsatzkräfte haben überall dort geholfen, wo ‚Not am Mann‘ war.“ Beispielsweise waren Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr München im Landkreis Dachau sowie bei den bayerischen Einsatzschwerpunkten in Passau, Deggendorf und Rosenheim im Einsatz.

Wie Herrmann erläuterte, liege München 2012 mit einer Kriminalitätsbelastung von nur 7.153 Straftaten pro 100.000 Einwohner und einer Aufklärungsquote von 60,5 Prozent in Sachen ‚Sicherheit‘ wieder an der Spitze aller Großstädte über 200.000 Einwohner: „Die Münchner Polizei hat hervorragende Arbeit geleistet. Sogar zur Nachtzeit konnten wir erstmals entgegen der stetigen Steigerungen der Vorjahre mit knapp vier Prozent einen spürbaren Rückgang der Straftaten verzeichnen.“

Viele einzelne Bausteine sorgen für die sehr gute Sicherheitslage in München, erklärte der Innenminister. Unter anderem trage die Videoüberwachung öffentlicher Plätze zur Verbesserung der Sicherheitslage, zur Stärkung des Sicherheitsgefühls und zum Schutz der Bürger vor Kriminalität bei. „Mein Ziel ist, den Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Personenverkehr flächendeckend voranzutreiben“, betonte dazu Herrmann. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, noch mehr Polizeipräsenz in Stadt und Land zu zeigen.“ Nach den bereits erfolgten Verstärkungen im Jahr 2012 bekam das Polizeipräsidium München 2013 104 bestens ausgebildete Polizistinnen und Polizisten von der Bereitschaftspolizei neu zugewiesen. Weitere 41 Polizeibeamte folgen im Februar 2014. Herrmann weiter: „Insgesamt erhält das Polizeipräsidium München aus dem Kontingent der bayernweit zusätzlich geschaffenen 2.000 Polizei-Stellen Zug um Zug 253 neue Stellen.“

 

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